28.04.2015
(c) Paulwip / pixelio.de

Über 313 Millionen Menschen verunfallen jedes Jahr bei der Arbeit. Tödlich verunglücken täglich 6.400 Arbeitnehmer – das entspricht etwa 2,3 Millionen Toten jedes Jahr.

28.04.2015
(c) i-vista / pixelio.de

Landesbeamte ohne Laufbahnbefähigung für das in Aussicht genommene Amt, dürfen nur zum Beamten auf Lebenszeit ernannt werden, wenn zuvor der landesgesetzlich eingerichtete Landespersonalausschuss (LPA) die erforderliche Befähigung festgestellt hat. Das entschied das BVerwG (Urt. v. 23.4.2015 – 2C 35.13).

27.04.2015
© BIBB/ES

Eine deutliche Mehrheit der jungen Erwerbstätigen mit dualer Berufsausbildung im Alter zwischen 18 und 24 Jahren arbeitet im erlernten Beruf (52 %) oder in einem mit der Ausbildung verwandten Beruf (32 %). Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf Basis einer Jugenderwerbstätigenbefragung hervor.

24.04.2015
(c) Rudolpho Duba / pixelio.de

Arbeitnehmer, die das Betriebsklima vergiften, verursachen oft hohe Kosten sowie eine höhere Fluktuation und beeinflussen damit nachhaltig negativ die Unternehmenskultur. Das fand Cornerstone OnDemand in der Studie „Toxic Employees in the Workplace“ heraus.

23.04.2015
(c) Markus Wegner / pixelio.de

Arbeitnehmer sind heutzutage stark vernetzt und arbeiten auf vielen unterschiedlichen Wegen zusammen. Der Arbeitsalltag wird dadurch aber immer komplexer – was den Erfolg des Unternehmens schmälern kann. Das ist Ergebnis der Studie „Symplifying the Future of Work“ der Wharton School und SAP.

22.04.2015
(c) Petra Dirscherl / pixelio.de

Das World Talent Forum am 1. Oktober in der Allianz Arena in München ist ein Event-Highlight für Personalverantwortliche. Veranstalter ist das Unternehmen Intraworlds.

22.04.2015
(c) Paulwip / pixelio.de

Für eine Betriebsrentenanpassung kommt es nicht auf die fiktive wirtschaftliche Lage an, die bestanden hätte, wenn unternehmerische Entscheidungen anders getroffen worden wären, entschied das BAG mit Urteil vom 21.4.2015 (3 AZR 729/13).

20.04.2015
(c) JMG / pixelio.de

Ein Haustarifvertrag mit sozialplanähnlichem Inhalt kann eine Stichtagsregelung vorsehen für Leistungen, die zur Abmilderung der wirtschaftlichen und sozialen Nachteile an tarifgebundene Arbeitnehmer gezahlt werden. Ein Anspruch besteht nur für diejenigen Mitglieder, die zum Zeitpunkt der tariflichen Einigung der Gewerkschaft bereits beigetreten waren. Das ergibt sich aus dem Urteil des BAG vom 15.4.2015 (4 AZR 796/13).

17.04.2015
(c) Konstantin Gastmann / pixelio.de

Zufriedenheit im Job ist nicht gleichbedeutend mit Loyalität zum Arbeitgeber. Wenn auch die Mehrheit der Arbeitnehmer (sehr) zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz ist, sehen sich dennoch fast ein Drittel regelmäßig nach neuen Herausforderungen um. Weitere Ergebnisse fasst eine aktuelle Studie des Karrierenetzwerks CareerBuilder zusammen.

16.04.2015
(c) Tim Reckmann / pixelio.de

Die Regelungen eines kraft vertraglicher Bezugnahme geltenden Tarifvertrags sind nach § 4 Abs. 3 TVG nur anzuwenden, soweit sie gegenüber dem aufgrund beiderseitiger Tarifgebundenheit anzuwendenden Tarifvertrag günstiger sind (Günstigkeitsprinzip). Ist dies im Wege des Sachgruppenvergleichs nicht zweifelsfrei feststellbar, bleibt es bei der zwingenden Geltung der tariflichen Bestimmungen, entschied das BAG mit Urteil vom 15.4.2015 (4 AZR 587/13).

15.04.2015
(c) Rainer Sturm / pixelio.de

Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung – wie im Krankheitsfall –, wenn sie an einer Maßnahme der medizinischen Vor- und Nachsorge teilnehmen und deshalb nicht arbeiten können. Ein Sozialversicherungsträger muss diese allerdings bewilligt haben und sie muss medizinisch notwendig sein, betont das LAG Niedersachsen mit Urteil vom 27.3.2015 (10 Sa 1005/14, veröffentlicht am 31.3.2015).

14.04.2015
(c) www.helenesouza.com / pixelio.de

Im Rahmen des Praktikerkreises Personal und Arbeitsrecht findet am 23.4.2015, um 18:00 Uhr ein Vortrag mit dem Titel „Talent Management – Kampf um den besten Nachwuchs“ an der Universität Regensburg (Hörsaal H 13 [Hans-Lindner-Hörsaal]) statt.

10.04.2015
(c) M. Gapfel / pixelio.de

Der gesetzliche Mindestlohn i. H. v. 8,50 Euro pro Stunde gilt nun seit 100 Tagen. Der befürchtete massive Stellenabbau hat sich bisher nicht bestätigt. Das teilt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln mit.

10.04.2015
(c) Berthold Bronisz / pixelio.de

Die aktive Arbeitsmarktförderung im Bereich der Arbeitslosenversicherung wirkt sich positiv aus, zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit.

08.04.2015
(c) Gabi Schoenemann / pixelio.de

Eine Bewerberin mit einer Körpergröße von 1,58 Metern erhält eine Entschädigung nach dem AGG, weil sie die Bundespolizei im Bewerbungsverfahren aufgrund ihrer Größe nicht für den höheren Polizeivollzugsdienst berücksichtigte. Das entschied das VG Schleswig-Holstein mit Urteil vom 26.3.2015 (12 A 120/14).

Die Frau bewarb sich als Volljuristin für den höheren Polizeivollzugsdienst der Bundespolizei. Wegen der Mindestkörperlängenanforderungen berücksichtigte man sie im Auswahlverfahren nicht. Dagegen klagte sie vor dem VG Schleswig-Holstein und bekam Recht.

07.04.2015
(c) Thorben Wengert / pixelio.de

Ursachen von Fehlzeiten sind je nach Berufsgruppe unterschiedlich. Aufgrund psychischer Belastungen sind Arbeitnehmer in Callcentern oder der Altenpflege besonders häufig krank. Im Bereich Entsorgung und der industriellen Gießerei sind es meist Muskel-Skelett-Erkrankungen, fand das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in einer Analyse heraus.

02.04.2015
(c) Uwe Steinbrich / pixelio.de

Das Bundesjustizministerium hat nun einen Referentenentwurf zum „Gesetz zur Neuordnung des Rechts der Syndikusanwälte“ vorgelegt. Erstmals soll es umfassende gesetzliche Regelungen zu Firmenanwälten geben.

02.04.2015
(c) Light Impression / fotolia.com

Zum Start unserer neuen Arbeitsrecht-kommentiert-App bieten wir allen Neugierigen einen kostenlosen Zugang zum Abonnenten-Bereich bis einschließlich Freitag, 10.4.2015. Damit können Interessierte alle unsere kommentierten Entscheidungen in vollem Umfang kostenlos nutzen.

31.03.2015
(c) Beate Klinger / pixelio.de

Die Arbeitslosigkeit wird 2015 sinken: das bedeutet rund 110.000 Erwerbstätige mehr in Deutschland. Die Arbeitslosenquote soll damit auf 2,79 Millionen fallen, sagt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) voraus.

31.03.2015
© Rainer Sturm / pixelio.de

Drei von zehn Beschäftigten gönnen sich keine Mittagspause und arbeiten in der vorgeschriebenen Ruhephase weiter. 31 % hingegen verlassen ihren Arbeitsplatz und essen außer Haus, berichtet das Karriereportal Monster. Die Erkenntnisse stammen aus einer nicht repräsentativen Online-Befragung Anfang des Jahres.

30.03.2015
(c) Arzt / pixelio.de

Eine Kündigung einer Frau ohne behördliche Zustimmung ist im Fall einer Schwangerschaft durch Befruchtung außerhalb des Körpers (In-vitro-Fertilisation) bereits ab dem Zeitpunkt verboten, in dem der Arzt die Eizelle einsetzt und nicht erst mit der Einnistung. Das entschied das BAG mit Urteil vom 26.3.2015 (2 AZR 237/14).

27.03.2015
(c) Birgit Winter / pixelio.de

Auch für Spitzensportler ist die Befristung des Arbeitsverhältnisses nur unter den Voraussetzungen des § 14 TzBfG zulässig. Die besondere Art der Erbringung der Arbeitsleistung als Fußballprofi allein rechtfertigt nicht die Befristung des Vertrags. Das geht aus einem Urteil des ArbG Mainz vom 19.3.2015 (3 Ca 1197/14) hervor.

26.03.2015
(c) Tim Reckmann / pixelio.de

Das Bundeskabinett beschloss am 25.3.2015 den Entwurf eines Bürokratieentlastungsgesetzes sowie die Einführung einer Bürokratiebremse. Dadurch soll die Wirtschaft mehr Spielraum für Wachstum um Beschäftigung erhalten.

26.03.2015
(c) Marco Barnebeck(Telemarco) / pixelio.de

Hat ein Beamter auch bei rechtmäßigem Alternativverhalten des Dienstherrn keine ernsthafte Chance auf Beförderung, so steht ihm selbst dann kein Anspruch auf Schadensersatz zu, wenn leistungsschwächer beurteilte Kollegen befördert wurden. Das geht aus einem Urteil des BVerwG vom 19.3.2015 (2 C 12.14) hervor.

25.03.2015
(c) Petra Bork / pixelio.de

Eine arbeitsvertraglich vereinbarte unbedingte Bezugnahme auf einen Tarifvertrag in der jeweils geltenden Fassung bindet bei einem Betriebsübergang nach § 613a BGB den Betriebserwerber. Haustarifverträge, die kraft Tarifbindung oder einzelvertraglicher Vereinbarung auf das Arbeitsverhältnis keine Anwendung finden, beseitigen deren Wirkung nicht. Dem steht auch das Unionsrecht nicht entgegen, entschied das LAG Berlin-Brandenburg mit am 18.3.2015 veröffentlichtem Urteil (v. 3.12.2014 – 24 Sa 1126/14).

25.03.2015
(c) Andri Peter / pixelio.de

Die Lufthansa-Piloten wollen nach dem Absturz des Germanwings-Airbus A 320 zunächst nicht mehr streiken. Nach dem Unglück rücke der Arbeitskampf in den Hintergrund, sagte Jörg Handwerg, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit e. V. gegenüber dem Tagesspiegel.

24.03.2015
(c) RainerSturm / pixelio.de

Der Betriebsrat kann die Durchführung einer Betriebsvereinbarung über flexible Arbeitszeit und die darin festgelegte Zeitgutschrift auf dem Gleitzeitkonto wegen des Arbeitsausfalls bei Naturkatastrophen verlangen. Dieser schließt das Wegerisiko mit ein (LAG Düsseldorf, Urt. v. 23.3.2015 – 9 TaBV 86/14).

24.03.2015
© Anja Müller / pixelio.de

Im Jahr 2014 arbeitete in 12 % der Betriebe mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten mindestens ein Arbeitnehmer für weniger als 8,50 Euro brutto pro Stunde. Das geht aus der jährlichen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), einer Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hervor.

23.03.2015
(c) BirgitH / pixelio.de

Eine Arbeitsunfähigkeit ist nur dann gem. § 3 Abs. 1 Satz 1 EFZG verschuldet, wenn ein Arbeitnehmer in erheblichem Maße gegen das von einem verständigen Menschen in seinem eigenen Interesse zu erwartende Verhalten verstößt. Ist der Beschäftigte alkoholabhängig, fehlt es suchtbedingt auch im Falle des Rückfalls nach einer Therapie an einem Verschulden. Er verliert damit seinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung nicht, entschied das BAG mit Urteil vom 18.3.2015 (10 AZR 99/14).

20.03.2015
(c) Tim Reckmann / pixelio.de

Auszubildende haften nach den gleichen Regeln wie andere Arbeitnehmer, wenn sie bei einem Kollegen des gleichen Betriebs einen Schaden verursachen. Auf ihr Alter wird keine Rücksicht genommen, entschied das BAG in einem Urteil vom 19.3.2015 (8 AZR 67/14).

Seiten