27.02.2017
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Bei der Tätigkeit einer Schwester, die der DRK-Schwesternschaft angehört und von dieser in einem von einem Dritten betriebenen Krankenhaus eingesetzt wird, um dort nach dessen Weisung und gegen Entgelt zu arbeiten, handelt es sich um Arbeitnehmerüberlassung. Das hat zur Folge, dass der Betriebsrat des Krankenhauses die für die Einstellung erforderliche Zustimmung verweigern kann, wenn der Einsatz gegen § 1 Abs. 1 Satz 2 AÜG (Verbot nicht vorübergehender Arbeitnehmerüberlassung) verstößt. Das hat das BAG in einem Beschluss vom 21.2.2017 (1 ABR 62/12) entschieden.

21.02.2017
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Gerade einmal jeder vierte Vorgesetzte in deutschen Unternehmen kann die seelische Widerstandsfähigkeit der Beschäftigten in seinem Team stärken. Rund drei Viertel sind nur mittelmäßig oder kaum dazu in der Lage. Das geht aus der Studie „Erfolgsfaktor Wertschätzung“ von Rochus Mummert hervor.

20.02.2017
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Nach übereinstimmenden Medienberichten will sich der designierte Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, u. a. für weniger befristete Arbeitsplätze einsetzen und die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld I verlängern. Das liefe auf deutliche Änderungen an der von Gerhard Schröder angestoßenen Agenda 2010 hinaus.

16.02.2017
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Gibt ein Arbeitnehmer seinen beruflichen Status fälschlicherweise als „Freiberufler“ bei Xing an, kann das ohne Hinzutreten weiterer Umstände keine fristlose Kündigung wegen unerlaubter Konkurrenztätigkeit rechtfertigen. Das hat das LAG Köln in einem Urteil vom 7.2.2017 (12 Sa 745/16) entschieden.

14.02.2017
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Kommunal- und Landesbeamte in Nordrhein-Westfalen, die in der Vergangenheit altersdiskriminierend besoldet wurden, erhalten eine Entschädigung i. H. v. 100 Euro pro Monat. Dazu müssen die Betroffenen ihre Ansprüche rechtzeitig geltend gemacht haben. Das hat das OVG Nordrhein-Westfalen in einem Urteil am 8.2.2017 (3 A 1972/15) entschieden.

13.02.2017
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Lehramtskandidatinnen, die sich um eine Stelle beim Land Berlin bewerben, ihr muslimisches Kopftuch auch im Unterricht tragen wollen und deren Bewerbung nur deshalb abgelehnt wird, können einen Anspruch auf Entschädigung wegen Diskriminierung haben. So entschied das LAG Berlin-Brandenburg mit Urteil vom 9.2.2017 (14 Sa 1038/16).

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