01.02.2017
Quelle: pixabay.com

Seelenleiden bei Frauen gelten laut Krankenstandsanalyse der DAK-Gesundheit erstmals als Hauptursache für Fehlzeiten. Die Zahl der beruflichen Ausfalltage wegen psychischer Erkrankungen war insgesamt noch nie so hoch: Im Jahr 2016 kamen auf 100 Versicherte beider Geschlechter 246 Fehltage. Innerhalb der letzten zwanzig Jahre hat sich damit die Zahl verdreifacht. 1997 waren es noch 77 Tage.

30.01.2017
Quelle: pixabay.com

Die Vermutung einer Benachteiligung wegen eines in § 1 AGG genannten Grundes besteht nur dann, wenn Indizien vorliegen, die mit „überwiegender Wahrscheinlichkeit“ darauf schließen lassen, dass ein in der Norm genannter Grund ursächlich für die Benachteiligung war. Nur die „Möglichkeit“ einer Ursächlichkeit reicht nicht aus. Das hat das BAG in einem Urteil vom 26.1.2017 (8 AZR 736/15) klargestellt.

27.01.2017
Quelle: pixabay.com

Nach § 17 KSchG ist der Arbeitgeber verpflichtet, bei geplanten Massenentlassungen innerhalb von 30 Kalendertagen zu ihrer Wirksamkeit vorher ordnungsgemäß den Betriebsrat zu konsultieren sowie das Vorhaben bei der Agentur für Arbeit anzuzeigen. Der durch die Norm gewährte Schutz ist europarechtlich durch die Massenentlassungsrichtlinie (98/59/EG) determiniert. Unter „Entlassung“ ist nach der Rechtsprechung des EuGH (vgl. Urt. v. 27.1.2005 – C-188/03, AuA 4/05, S. 242) die Kündigungserklärung zu verstehen. Das geht aus einem Urteil des BAG vom 26.1.2017 (6 AZR 442/16) hervor.

25.01.2017
Quelle: pixabay.com

Zwei neue Studien beschäftigen sich mit den wichtigsten Schwerpunkten der Personalarbeit in diesem Jahr.

24.01.2017
Quelle: pixabay.com

Im laufenden Jahr rechnen Arbeitgeber in Deutschland damit, mehr Kapazitäten für arbeitsrechtliche Fragen einplanen zu müssen. Insbesondere neue Gesetze sorgen laut einer Umfrage des Bundesverbands der Arbeitsrechtler in Unternehmen (BVAU)  für zunehmende Aufgaben.

19.01.2017
Quelle: pixabay.com

Nimmt ein Betriebsratsmitglied zwischen zwei Nachtschichten außerhalb seiner regulären Arbeitszeit an einer Betriebsratssitzung teil, kann er in der vorangehenden Nachtschicht seine Arbeit vor Schichtende einstellen, wenn er sonst nicht die ununterbrochene Erholungszeit von elf Stunden erreichen würde. In dieser Zeit darf er weder einer Betriebsratstätigkeit noch seiner Arbeit nachgehen. Das hat das BAG in einem Urteil vom 18.1.2017 (7 AZR 224/15) entschieden.

Seiten