Heftarchiv

Arbeitgeber stehen vor großen Herausforderungen. Gefragt sind Geschwindigkeit, Wandlungsfähigkeit und Innovation. Klassisch-hierarchische Strukturen und deren Entscheidungswege haben ausgedient. Was aber tritt an deren Stelle und wie verändert sich dabei die Rolle der Führungskräfte?

 

Das AGG stellt Arbeitgeber seit dem Inkrafttreten 2006 vor zwei nicht zu unterschätzende Herausforderungen: Sie müssen sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz verhindern und – wenn sie doch auftreten – richtig darauf reagieren. Die aktuelle mediale Debatte fügt dem eine dritte, hochsensible Herausforderung hinzu: eine sexuelle Belästigung mit Gewissheit als solche zu erkennen.

 

Es herrscht ein immer größerer Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter. Daher nutzen immer mehr Arbeitgeber auch Stellenanzeigen, um das Unternehmen selbst oder aber die zu besetzende Stelle besonders positiv hervorzuheben. Doch diese können wettbewerbswidrig sein. Abmahnungen oder im schlimmsten Fall Schadensersatzansprüche drohen.

 

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist bereits seit Ende 2016 in seiner ersten Umsetzungsstufe in Kraft. 2018, 2020 und 2023 folgen die nächsten Stufen.

Die Globalisierung bringt es mit sich, dass Mitarbeiter zur Wahrnehmung ihrer dienstlichen Aufgaben immer häufiger unterwegs („auf Reisen“) sind: Kurztrips ins In- und Ausland, mehrwöchiges Arbeiten in anderen Ländern sowie ständige oder längere Auslandsaufenthalte und Reisen als Teil des Jobs (insb. bei Führungskräften) – der heutige Arbeitnehmer ist längst nicht mehr nur an seinen Schreibtisch gefesselt.

Die erfolgreiche Unternehmensnachfolge ist zweifellos eine Herausforderung. Das gilt sowohl dann, wenn es sich um ein Familienunternehmen handelt. Es gilt jedoch auch für Unternehmensverkäufe an Externe oder im Rahmen eines Mergers, also eines Zusammengehens unter Gleichrangigen. Worin liegen die Schwierigkeiten und weshalb ist der Prozess oftmals konfliktbeladen?

Die Legislaturperiode der dritten Großen Koalition in der Bundesrepublik ist zu Ende. In dieser Zeit haben der nationale und der europäische Gesetzgeber im Arbeitsrecht eine Vielzahl an Neuregelungen getroffen. Auch die Rechtsprechung der nationalen und europäischen Gerichte war rege. Zeit also für einen Rück- und einen Ausblick.

Deutschland und insbesondere Berlin bemühen sich, zu den wichtigsten Start-up-Szenen der Welt zu gehören, doch beklagen die Gründer nach wie vor die rechtlichen Rahmenbedingungen und den behördlichen Aufwand. Dabei ist der regulatorische Rahmen in einem modernen Bildungssystem einer der wichtigsten Faktoren für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft eines Landes (reports.weforum.org/global-competitiveness-index/#topic=data).

Vor dem Hintergrund zunehmender politischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Veränderungen erhält die Diskussion zu „Führen in Teilzeit“ derzeit eine starke Dynamik. Ein zeitgemäßes Personalmanagement benötigt – so die aktuellen Forderungen – im Führungskräftebereich die Auseinandersetzung mit flexiblen und zeitreduzierten Arbeitszeitmodellen. Auch die Frauenförderung kommt kaum ohne entsprechende Konzepte aus.

Wie können sich Unternehmen an Hochschulen präsentieren und mit Studierenden in Kontakt treten? Welche Maßnahmen sind empfehlenswert, um zielgerichtet talentierte Nachwuchskräfte zu gewinnen? Und wie kann die eigene Arbeitgebermarke effektiv und langfristig gestärkt werden? Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Im Rahmen der Personalarbeit spielt die Arbeitnehmerförderung eine immer größere Rolle – sei es, um Fachkräfte zu binden oder die Arbeitgebermarke für das Recruiting zu stärken. Welche Kosten kann der Arbeitgeber für welche Handlungsfelder und in welcher Höhe steuerfrei übernehmen?

In einem viel beachteten Urteil hat das BAG jüngst entschieden, dass ein „Zufallsfund“ aus einer verdeckten Videoüberwachung unter gewissen Umständen im Kündigungsschutzprozess durch den Arbeitgeber verwertet werden darf.