Heftarchiv

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist bereits seit Ende 2016 in seiner ersten Umsetzungsstufe in Kraft. 2018, 2020 und 2023 folgen die nächsten Stufen.

Die Globalisierung bringt es mit sich, dass Mitarbeiter zur Wahrnehmung ihrer dienstlichen Aufgaben immer häufiger unterwegs („auf Reisen“) sind: Kurztrips ins In- und Ausland, mehrwöchiges Arbeiten in anderen Ländern sowie ständige oder längere Auslandsaufenthalte und Reisen als Teil des Jobs (insb. bei Führungskräften) – der heutige Arbeitnehmer ist längst nicht mehr nur an seinen Schreibtisch gefesselt.

Die erfolgreiche Unternehmensnachfolge ist zweifellos eine Herausforderung. Das gilt sowohl dann, wenn es sich um ein Familienunternehmen handelt. Es gilt jedoch auch für Unternehmensverkäufe an Externe oder im Rahmen eines Mergers, also eines Zusammengehens unter Gleichrangigen. Worin liegen die Schwierigkeiten und weshalb ist der Prozess oftmals konfliktbeladen?

Die Legislaturperiode der dritten Großen Koalition in der Bundesrepublik ist zu Ende. In dieser Zeit haben der nationale und der europäische Gesetzgeber im Arbeitsrecht eine Vielzahl an Neuregelungen getroffen. Auch die Rechtsprechung der nationalen und europäischen Gerichte war rege. Zeit also für einen Rück- und einen Ausblick.

Deutschland und insbesondere Berlin bemühen sich, zu den wichtigsten Start-up-Szenen der Welt zu gehören, doch beklagen die Gründer nach wie vor die rechtlichen Rahmenbedingungen und den behördlichen Aufwand. Dabei ist der regulatorische Rahmen in einem modernen Bildungssystem einer der wichtigsten Faktoren für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft eines Landes (reports.weforum.org/global-competitiveness-index/#topic=data).

Vor dem Hintergrund zunehmender politischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Veränderungen erhält die Diskussion zu „Führen in Teilzeit“ derzeit eine starke Dynamik. Ein zeitgemäßes Personalmanagement benötigt – so die aktuellen Forderungen – im Führungskräftebereich die Auseinandersetzung mit flexiblen und zeitreduzierten Arbeitszeitmodellen. Auch die Frauenförderung kommt kaum ohne entsprechende Konzepte aus.

Wie können sich Unternehmen an Hochschulen präsentieren und mit Studierenden in Kontakt treten? Welche Maßnahmen sind empfehlenswert, um zielgerichtet talentierte Nachwuchskräfte zu gewinnen? Und wie kann die eigene Arbeitgebermarke effektiv und langfristig gestärkt werden? Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Im Rahmen der Personalarbeit spielt die Arbeitnehmerförderung eine immer größere Rolle – sei es, um Fachkräfte zu binden oder die Arbeitgebermarke für das Recruiting zu stärken. Welche Kosten kann der Arbeitgeber für welche Handlungsfelder und in welcher Höhe steuerfrei übernehmen?

In einem viel beachteten Urteil hat das BAG jüngst entschieden, dass ein „Zufallsfund“ aus einer verdeckten Videoüberwachung unter gewissen Umständen im Kündigungsschutzprozess durch den Arbeitgeber verwertet werden darf.

In einer Familie wird täglich Talentmanagement betrieben. Nur heißt es hier Fürsorge. Statt künstlicher Prozesse nutzen die Beteiligten den gesunden Menschenverstand. Gefördert wird jeder in seinen Stärken. Schwächen akzeptiert man. Zudem schützen sich die Mitglieder vor negativen Einflüssen. Das macht eine „ideale Familie“ aus. Ist das auf Unternehmen übertragbar?

Change – also Veränderung – nervt viele Menschen, weil sie sich nach Stabilität sehnen. Denn diese vermittelt ihnen das Gefühl von Sicherheit. In der von Veränderung geprägten Welt können die Unternehmen ihren Mitarbeitern die gewünschte Stabilität aber oft nicht bieten. Also braucht die Beziehung Arbeitgeber-Arbeitnehmer ein neues Fundament.

Lernen ist immer ein Spiegel der Gesellschaft. Die Lernbedarfe leiten sich aus den wirtschaftlichen Anforderungen und den Nutzungsgewohnheiten der Lerner ab. Personalverantwortliche sollten auch die bisherigen und prognostizierten zukünftigen Entwicklungen im E-Learning einschätzen können.