Jahrbuch des Arbeitsrechts

Gesetzgebung – Rechtsprechung – Literatur

Von Ingrid Schmidt (Hrsg.), Band 47 – Dokumentation für das Jahr 2009, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2010, 490 Seiten, fester Einband, Preis: 149 Euro

Mit dem Jahrbuch des Arbeitsrechts wird Jahr für Jahr ein Nachschlagewerk für Wissenschaft und Praxis vorgelegt. Herausgegeben von der Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts eröffnet es über das aktuelle Tagesgeschehen hinaus ein vielseitiges Diskussionsforum für arbeitsrechtliche Problemstellungen. Für alle, die sich regelmäßig mit Fragen des Arbeitsrechts befassen oder sich über dessen Entwicklung zuverlässig und umfassend informieren möchten, ist das Jahrbuch daher von Interesse.

Wie der Untertitel verrät, kommt eine besondere Bedeutung der umfassenden Dokumentation der neueren Gesetzgebung, Rechtsprechung und Fachliteratur zu. Ein vorangestellter Aufsatzteil greift aktuelle Fragen auf, die zurzeit besonders lebhaft diskutiert werden. Die Abhandlungen von namhaften Repräsentanten des Arbeitsrechts behandeln ein breit gefächertes Themenspektrum: Überleitung in den TVöD in der Rechtsprechung des BAG (Karin Spelge, Richterin am BAG, 6. Senat); AGB-Kontrolle und das Rechtsfolgenkonzept des § 306 BGB in der Rechtsprechung des BAG (Dr. Anja Schlewing, Richterin am BAG, 3. Senat); Neufassung des § 32 BDSG – Neues zum Arbeitnehmerdatenschutz? (Prof. Dr. Jacob Joussen, Uni Bochum); betriebliche Übung, freiwillige Leistungen und rechtsgeschäftliche Bindung (Prof. Dr. Ulrich Preis und Dr. Angie Genenger, Uni Köln); die neuere Rechtsprechung des Ersten Senats des BAG zum Arbeitskampfrecht (Prof. Dr. Martin Franzen, Uni München).