Donnerstag, 9. Januar 2014

Anstieg der tariflichen Ausbildungsvergütungen

(c) Karl-Heinz Laube/ pixelio.de

Im Bundesgebiet erhielten Auszubildende 2013 durchschnittlich 761 Euro pro Monat. In Westdeutschland erhöhten sich die Beträge im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 %, im Osten um 5,0 %. Diese Ergebnisse ermittelte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und begutachtete dafür 184 Berufe in West- und 152 in Ostdeutschland.

Gravierende Unterschiede bestanden zwischen den jeweiligen Ausbildungsberufen: Überdurchschnittlich hoch wurde in den Berufen Mechatroniker, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen sowie Medientechnologe Druck gezahlt. Auch in den Berufen des Bauhauptgewerbes gab es in Westdeutschland hohe Vergütungen. So verdienten die Auszubildenden dort durchschnittlich 999 Euro, während ihre Kollegen in Ostdeutschland nur 803 Euro erhielten.

Am niedrigsten bezahlt wurden die Ausbildungsberufe Florist, Maler und Lackierer sowie Bäcker und Friseur. Unter dem Gesamtdurchschnitt lagen Berufe aus dem Handwerk. Überdurchschnittlich hohe Vergütungen waren dagegen in Industrie, Handel und im öffentlichen Dienst üblich.