Montag, 29. Juni 2015

Arbeitgeber-Ranking: Google vorn, Deutschland unter Top 50

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Rund 240.000 Studenten der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informatik aus zwölf Ländern konnten im Arbeitgeber-Ranking des Forschungs- und Beratungsunternehmens Universum ihr Votum abgeben, wer für sie weltweit der attraktivste Arbeitgeber ist. Google bleibt weiterhin die unangefochtene Nummer eins. Die Mehrheit der Unternehmen stammt zwar erwartungsgemäß aus den USA, aber auch Deutschland ist zahlreich in den Top 50 vertreten.

Angehende Ingenieure und Informatiker wählten acht Firmen aus Deutschland auf die vorderen Plätze. BMW belegt Rang 4 und Siemens die Nummer 9. Es folgen Volkswagen auf Platz 13, Daimler/Mercedes-Benz (19), Bosch (32), BASF (34), Bayer (43) und adidas mit Rang 45. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern schafften es sechs hiesige Unternehmen nach vorn: BMW (Rang 15), Deutsche Bank (23), adidas (24), Daimler/Mercedes-Benz (32), Volkswagen (36) und Siemens (49).

Als Gründe für ihre Wahl gaben die internationalen Nachwuchskräfte aus den Wirtschaftswissenschaften an, dass die Attraktivität eines Arbeitgebers mit einem zukünftig hohen Einkommen, professionellem Training und Weiterbildung sowie einem kreativen und dynamischen Arbeitsumfeld in Zusammenhang steht.
Ingenieurwissenschaftler und Informatiker bevorzugen hingegen innovative Unternehmen, ihnen ist aber ebenso ein kreatives und dynamisches Umfeld wichtig. Darüber hinaus wünschen sie sich eine sichere Anstellung. Stefan Lake, Country Manager Germany bei Universum stellt fest: „Die größte Angst der jungen Talente ist es, dass sie bei einem Arbeitgeber landen, der ihnen keinen Freiraum für berufliche und persönliche Weiterentwicklung bietet.“ Sie seien auf der Suche nach Arbeitgebern, die es ihnen erlaubten, ihr Leistungspotenzial auszuschöpfen.