Dienstag, 20. September 2011

Arbeitsklima-Index

© PIXELIO/Gerd Altmann

Hand auf’s Herz: „Worin sehen Sie – bezogen auf Ihren Arbeitsplatz – die größten Herausforderungen?“ Mit dieser Frage wurden knapp 1.500 Berufstätige konfrontiert.  

Gefragt hat der Personaldienstleister JOB AG anlässlich seines repräsentativen 14. Arbeitsklima-Index für das zweite Quartal 2011. Dabei sei herausgekommen, dass 37 % der Arbeitnehmer, Selbstständigen und Freiberufler die aktuelle wirtschaftliche Gesamtlage Deutschlands als größte Herausforderung ansehen – genauso viele wie im ersten Quartal 2001. Verbessert habe sich dagegen die Stimmung hinsichtlich der „Gedanken über die eigene zukünftige Entwicklung“. Hierüber seien im zweiten Quartal nur noch 31 % der Befragten ins Grübeln gekommen gegenüber 35 % im Vorquartal. Die aktuelle wirtschaftliche Situation ihres Unternehmens habe 28 % der Umfrageteilnehmer in Atem gehalten. Im ersten Quartal 2011 seien es noch 30 % gewesen. Dafür hätten nur noch 15 % der Befragten „Spannungen zwischen Management und Mitarbeitern“ als größte Herausforderung an ihrem Arbeitsplatz identifiziert.

 

Unter dem Strich habe sich gezeigt, dass der Faktor „Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung“ – bezogen auf die Herausforderungen am Arbeitsplatz – erneut an Bedeutung verlor, und zwar von 35 % im ersten Quartal 2011 auf 31 % in zweiten Quartal. Allerdings liege der Wert im Osten seit Jahresbeginn konstant bei 37 %. „Die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wirkt sich signifikant auf die Motivation aus und reduziert die Zukunftssorgen“, kommentierte Stefan Polak, Vorstand der JOB AG, das Ergebnis. „Auch die aktuellen Prognosen zu einer abflauenden Konjunktur beeinträchtigen die positive Grundstimmung nicht – zumindest jetzt noch nicht.“