Freitag, 4. Mai 2012

Attraktiver Arbeitgeber – bloß wie?

© PIXELIO/leAcronym

Was macht einen attraktiven Arbeitsplatz aus? Tja, wer könnte auf diese Frage wohl besser Auskunft geben als die Arbeitnehmer selbst?

Genau dem Grundsatz folgt die Job AG schon seit Jahren und lässt vierteljährlich Beschäftigte repräsentativ für ihren Arbeitsklima-Index befragen. Danach hätten im ersten Quartal 2012 diesmal 69 % der Umfrageteilnehmer einer angemessenen Bezahlung die größte Bedeutung beigemessen. Allerdings sei dies den Mitarbeitern im Westen deutlich wichtiger als ihren Kollegen im Osten. Auf Platz zwei mit 53 % rangiere die „Wertschätzung der geleisteten Arbeit“. Hier sei es genau umgekehrt: Die Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern legten mehr Wert auf diesen Punkt als die Beschäftigen in den alten Ländern. „Der Faktor Wertschätzung spielt stets eine herausragende Rolle“, bestätigte Stefan Polak, Vorstand der JOB AG. „Das menschliche Bedürfnis nach Anerkennung der Person und der persönlichen Leistung spiegelt sich hier ebenso wie beim Gehalt adäquat wider.“

Nicht mehr so wichtig sei den Befragten dagegen die „Aufgabenverteilung und Definition der Kompetenzen“ mit 43 %. Auch die „schnelle und transparente Informationspolitik“ sei um einen Prozentpunkt auf 17 % gefallen. Dafür hätten „flexible Arbeitszeitmodelle“ in der Wertschätzung um einen Prozentpunkt auf 28 % zugelegt. Es überrascht nicht, dass gerade die Frauen mit 34 % hierauf besonders schauten. Bei den Männern interessierten sich nur 22 % dafür. Allerdings sei den Beschäftigten im Osten dieser Faktor insgesamt nicht so wichtig.
Eine höhere Zustimmung als noch im letzten Quartal hätten ebenfalls „gute Sozialleistungen“ mit 27 % erhalten. Hierauf legten dann vor allem die Männer mehr und mehr wert. Während dies im letzten Quartal 2011 nur für 25 % von ihnen ein Kriterium für einen attraktiven Arbeitgeber gewesen sei, hätten diesmal 31 % dafür plädiert.