Montag, 15. Dezember 2014

Deutlicher Anstieg des tatsächlichen Renteneintrittsalters

(c) Lupo / pixelio.de

Seit 2000 hat sich das durchschnittliche Renteneintrittsalter um ca. zwei Jahre erhöht. Es lag laut dem Rentenversicherungsbericht 2014 (vgl. Unterrichtung durch die Bundesregierung, BT-Drs. 18/3260) im vergangenen Jahr bei 64,1 Jahren. Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind kaum auszumachen. Insgesamt stieg zudem die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen von 20 % im Jahr 2000 auf gut 50 % 2013.

Die Bundesregierung prognostiziert einen Anstieg der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bis 2028 auf 21,4 % bei einem Sinken des Sicherungsniveaus vor Steuern von 48 % (dieses Jahr) auf 43 % bis 2030. In dem Bericht heißt es: „In Zukunft wird der erworbene Lebensstandard nur dann erhalten bleiben, wenn die finanziellen Spielräume des Alterseinkünftegesetzes und die staatliche Förderung genutzt werden, um eine zusätzliche Versorgung aufzubauen.“ Dennoch bleibe die gesetzliche Rente zentrale Säule der Altersversorgung.