Montag, 19. Mai 2014

Deutsche wollen für den Job nicht umziehen

(c) Renate Franke / pixelio.de

43 % der befragten deutschen Berufstätigen wollen ihren Wohnort nicht für den Job wechseln. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Studie im Auftrag des Business-Netzwerks Xing. Befragt wurden 1.001 Arbeitnehmer, Freiberufler und Beamte. Immerhin fast jeder Vierte ist bereit, innerhalb eines Radius von 200 km umzuziehen. Nur noch 8 % würden aber innerhalb ganz Deutschlands umsiedeln. Die Umzugsbereitschaft ist für drei Viertel der Befragten damit auf das eigene Land begrenzt. Auch bei der jüngeren Generation im Alter von 18 bis 29 Jahren wünschen sich 45 % eine Arbeitsstelle an ihrem Wohnort, 24 % zumindest im 200-km-Radius und nur 7 % sind bereit, innerhalb des Staatsgebiets umzuziehen. Der Hauptgrund für die überwiegende Immobilität ist der Verzicht auf das soziale Umfeld. Die Bereitschaft zum Ortswechsel hängt aber auch von der beruflichen Stellung ab. Die Studienergebnisse machen deutlich, dass Führungskräfte prozentual eher bereit sind, ihren Standort weltweit zu wechseln. Die meisten haben ihre beruflichen Kontakte jedoch in Deutschland; zwei Drittel sogar im Umkreis von 200 km. Hinweis: Im Blickpunkt von AuA 6/14 steht das Thema Auslandseinsatz.