Dienstag, 31. Mai 2011

Die Stärken der Personaler

Arbeitsrecht und Sozialpartnerschaft – das sind die Felder, auf denen Personaler am meisten brillieren.  

So steht es in der Langzeitstudie Professionelles Personalmanagement (pix) 2010 der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP). An der Erhebung, die der DGFP seit 2004 regelmäßig unter seinen Mitgliedsunternehmen durchführt, haben letztes Jahr 190 Personalmanager teilgenommen. Dabei hätten sich die Befragten attestiert, ihre größte Stärke liege in der Anwendung der arbeitsrechtlichen Regelungen. Das mache sich vor allem in einer erfahrenen und routinierten Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat bemerkbar. Überdurchschnittliche Fähigkeiten hätten sich die Personaler außerdem in den Bereichen Leistungsmanagement und Vergütung, Personalmarketing und -auswahl sowie internationales Personalmanagement zugeschrieben. Noch Luft nach oben sähen die Befragten dagegen insbesondere beim Wertschöpfungsmanagement, der Mitarbeiterbindung sowie bei Beziehungen und Netzwerken.

 

So gut wie keine Veränderungen habe die jüngste Befragung beim Wirkungsprofil des Personalmanagements ergeben: Die HR-Manager seien sehr zufrieden mit der Sozialpartnerschaft und der Arbeitgeberattraktivität. Ausbaufähig seien dagegen die Strategiedurchdringung und die Innovationsfähigkeit der Organisation. Bei Letzterer seien allerdings leichte Verbesserungen zu verzeichnen.

Ferner habe die Studie erneut die Vermutung der letzten Jahre bestätigt, dass die Personalmanagement-Gestaltung durchaus den Unternehmenserfolg beeinflusst. Es gebe eine starke Korrelation zwischen Konfiguration und Wirkung einerseits sowie Wirkung und Unternehmenserfolg andererseits.