Mittwoch, 15. Juni 2011

Die zehn Todsünden des Vorstellungsgesprächs

Hand aufs Herz: Was nervt Sie bei einem Vorstellungsgespräch an einem Bewerber am meisten?  

Das Online-Anzeigenportal kalaydo hat bei 250 Personalentscheidern nachgefragt. Danach gehe Platz eins der No Go´s mit knapp 69 % an unpünktliche Kandidaten bzw. solche, die es gar nicht erst für nötig halten, zu erscheinen – ohne abzusagen, versteht sich. Auch immer eine sichere Wahl, um den Zorn von fast 62 % der Personaler auf sich zu ziehen, sei es, mit grandioser Unwissenheit über das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle zu glänzen. Platz drei der Ewigen Versagerliste belege mit einem Votum von rund 61 % der Befragten ein unpassendes oder ungepflegtes äußeres Erscheinungsbild. Nicht viel besser kämen Unehrlichkeit und Unglaubwürdigkeit bei den HR-Managern an. 60 % törne das total ab. Lügen und aufgesetztes Verhalten ebneten daher dem Kandidaten nicht gerade den Weg ins Personalerherz. Wenig begeistert seien gut 52 % der Befragten auch, wenn sie dem Aspiranten jedes Wort aus der Nase ziehen müssen. Auf den Plätzen sechs bis zehn tummelten sich dann auswendig gelernte Antworten und Floskeln (51 %), übertriebene Selbstdarstellung (50 %), unrealistische Gehaltsvorstellung (36 %), Jammerei über die aktuelle berufliche Situation (34 %) und „stromlinienförmige“ Bewerber ohne Ecken und Kanten (28 %).