Montag, 10. November 2014

Frauen fühlen sich benachteiligt

(c) Tim Reckmann / pixelio.de

72 % der Arbeitnehmerinnen glauben, dass sie bessere Leistungen bringen müssen als ihre männlichen Kollegen, wenn sie beruflich das Gleiche erreichen wollen. Das (vermeintlich) starke Geschlecht ist hingegen anderer Meinung. Der These stimmen in einer repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa nämlich nur 28 % der Arbeitnehmer zu.

Nahezu einig ist man sich hingegen bei der Aussage: „Die Aufstiegschancen steigen, wenn es mehr weibliche Vorstände gibt.“ Das sehen mehr als die Hälfte der Frauen und 44 % der Männer so. Momentan beträgt der weibliche Anteil bei den Vorständen in Börsenunternehmen 5,8 %. Dennoch befürworten insgesamt nur 38 % der Befragten die von der Bundesregierung geplante Frauenquote in Aufsichtsräten von 30 %.
Weit auseinander gehen die Meinungen wiederum bei der Frage, ob genügend qualifizierte Frauen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Gut die Hälfte der Männer glaubt das nicht, bei den Frauen sind nur 35 % pessimistisch.