Dienstag, 25. März 2014

Gemeinsame Initiative von BDA und DGB für besseren Gesundheitsschutz

(c) I-vista / pixelio.de

Um psychischen Leiden vorzubeugen und psychisch Erkrankten den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern, haben die BDA und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen. Dadurch solle der Gesundheitsschutz in den Betrieben bzw. in der öffentlichen Verwaltung gestärkt werden, erklärten Alexander Gunkel von der BDA und Annelie Buntenbach vom DGB.   Beleben wollen die beiden Institutionen damit eine Erklärung zur psychischen Gesundheit, die gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales im September 2013 verabschiedet wurde. Diesbezüglich bekräftigten beide, an einem Strang zu ziehen. Insbesondere wollen sie an einer flächendeckenden Umsetzung von Gefährdungsbeurteilungen in Betrieben und Verwaltungen arbeiten und die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) unterstützen– vorrangig in den Bereichen Beratung, Information und Kontrolle. Auch eine verbesserte Versorgung psychisch Erkrankter – hauptsächlich die Abschaffung der langen Wartezeiten in Beratungsstellen oder bei Therapeuten – soll gewährleistet werden. Sowohl dem Arbeitsschutz als auch der Gesundheitsförderung kämen Schlüsselrollen in der Gestaltung der Arbeit der Zukunft zu, meint der DGB. Es sei positiv zu bemerken, dass die BDA und der DGB darüber ein Grundverständnis hergestellt haben. Auch die BDA erklärte, dass psychische Erkrankungen ernst genommen werden müssten, denn die Unternehmen hätten ein ureigenes Interesse an der Gesundheit ihrer Mitarbeiter. So bräuchten die Betriebe praxistaugliche und fundierte Handlungshilfen, die ihnen das Erkennen solcher Krankheiten erleichtern und sie dabei unterstützen, eventuelle Maßnahmen zu ergreifen.