Dienstag, 3. Juni 2014

Große Einkommensunterschiede bei Bürokaufleuten in Ost und West

(c) Tim Reckmann / pixelio.de

Bürokaufleute können in Deutschland mit einem durchschnittlichen Bruttomonatseinkommen von 2.250 Euro bei einer 38-Stunden-Arbeitswoche, Sonderzahlungen nicht berücksichtigt, rechnen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von lohnspiegel.de, die vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wurde. Spitzenwerte verzeichnet die Branche Maschinenbau mit 2.430 Euro, die niedrigsten Löhne für Bürokaufleute werden mit 2.060 Euro im Grundstücks- und Wohnungswesen gezahlt. Aber auch die Betriebsgröße hat Einfluss auf das Gehalt. Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern zahlen im Schnitt 2.150 Euro brutto im Monat und solche mit mehr als 500 Angestellten knapp 2.590 Euro. Auffällig ist zudem das starke regionale Gefälle innerhalb Deutschlands. Im Westen verdienen Bürokaufleute durchschnittlich 18 % mehr als im Osten der Republik. Darüber hinaus liegt der Verdienst von Frauen rund 12 % unter dem von Männern, die insgesamt auch weniger in Teilzeit arbeiten. Der Anteil von weiblichen Teilzeitangestellten liegt bei 31 %, der männliche lediglich bei 5 %.