Montag, 11. September 2017

Immer wieder Montagsmittags ... Jobsuche!

Quelle: pixabay.com

Zu welcher Uhrzeit gehen die Europäer auf Jobsuche? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Auswertung der internationalen Jobseite Indeed. Das Ergebnis: Jeder nutzt offenbar das Wochenende, um sich gedanklich mit einem Jobwechsel auseinanderzusetzen. Denn der darauffolgende Montag ist grenzübergreifend der meistgenutzte Tag für die Jobsuche im Internet.

Am beliebtesten ist dabei das Zeitfenster rund um die Mittagspause. Während deutsche Arbeitnehmer mehrheitlich um 12 Uhr mittags nach Stellenanzeigen Ausschau halten, sind etwa die Belgier und Franzosen eine Stunde früher unterwegs. Iren, Holländer und Briten sind dagegen hauptsächlich erst um 13 Uhr auf der Suche. Im europäischen Vergleich startet niemand so früh mit der Jobsuche wie hiesige Kandidaten. Zwar wird der Höhepunkt um die Mittagszeit erreicht, aber auch in den frühen Morgenstunden wird bereits ein hoher Prozentsatz an Kandidaten gemessen, die nach neuen beruflichen Herausforderungen suchen.

Neben dem Montag sind der Dienstag und mit Abstrichen auch der Mittwoch beliebte Wochentage für die Jobsuche, während diese zum Ende der Woche hin abnimmt. In Großbritannien und Irland werden dienstags die meisten Jobsuchen gemessen. Das Wochenende spielt dagegen vor allem in Deutschland und Frankreich kaum eine Rolle, wenn es um die konkrete Online-Jobsuche geht. In Holland, Großbritannien und Irland sind die Kandidaten dagegen vor allem an Sonntagen deutlich aktiver. Die meisten europäischen Jobsucher halten dabei in ihrem gegenwärtigen Arbeitsumfeld Ausschau nach neuen Möglichkeiten.

Um die Jobsuchen der europäischen Kandidaten zeitlich zu erfassen wurden die Zugriffe auf den Indeed-Seiten in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland und den Niederlanden in 2016 ausgewertet. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, hat man die Daten auf die Sommerzeit der jeweiligen Zeitzone angepasst.

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