Dienstag, 16. Oktober 2012

Internet wichtigstes Arbeitsmittel

© Markus Hein/ Pixelio.de

In der täglichen Arbeit ist das Internet das wichtigste Arbeitsmittel. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten greift im Berufsalltag darauf zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle BITKOM-Studie.

Verglichen mit dem Vorjahr nutzen 3 % mehr das Internet bei der Arbeit. Im europäischen Vergleich steht Deutschland nun auf Platz 6 (vorher Platz 8). Am häufigsten setzen die Finanzwirtschaft und die IT-Branche auf das Internet. In diesen Sektoren nutzen jeweils 91 % der Beschäftigten das Web für die Arbeit, in der Medienbranche sind es 90 %. Im Handel gab gut die Hälfte der Beschäftigten an, beruflich darauf zurückzugreifen. Selbst im Baugewerbe nutzt fast jeder Dritte das Internet im Arbeitsalltag. Überdurchschnittlich häufig gebrauchen sehr kleinen Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten sowie große Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten das Internet. Hier ist jeweils über die Hälfte der Beschäftigten beruflich online.

Doch was ist mit privater Internetnutzung? Dazu gaben zwei Drittel der Mitarbeiter an, privat während der Arbeitszeit zu surfen oder zu mailen. Die meisten deutschen Unternehmen (59 %) lassen dies auch zu. Sie gestatten bspw., private E-Mails abzurufen oder Nachrichtenseiten zu besuchen. Immerhin knapp ein Drittel der Firmen verbietet dagegen privates Surfen. Jedes zehnte Unternehmen hat gar keine Regelung diesbezüglich.
Laut BITKOM ist es Arbeitgebern zu empfehlen, eine klare Regelung zum privaten Surfen zu treffen – durch eine Vereinbarung im Arbeitsvertrag, eine Richtlinie oder eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat.