Donnerstag, 23. April 2015

Komplexität: viele Unternehmen bremsen sich selbst aus

(c) Markus Wegner / pixelio.de

Arbeitnehmer sind heutzutage stark vernetzt und arbeiten auf vielen unterschiedlichen Wegen zusammen. Der Arbeitsalltag wird dadurch aber immer komplexer – was den Erfolg des Unternehmens schmälern kann. Das ist Ergebnis der Studie „Simplifying the Future of Work“ der Wharton School und SAP.

Unternehmen möchten ihre Abläufe zwar vereinfachen, bei der Umsetzung kommt es aber zu Schwierigkeiten. Die Hauptgründe sind vor allem Passivität, mangelnde Vorgaben der Unternehmensführung und die unzureichende Nutzung von Technologien. Fast drei Viertel der Befragten sagten, dass komplexe Prozesse und Entscheidungen sie an der Umsetzung von Unternehmenszielen hindern. Nur 27 % der Befragten in den Führungsetagen meinen, dass die Entscheidungen und Maßnahmen der Führungsebene Abläufe vereinfachen. Zwei Drittel sehen Technologie eher als Hindernis; nur vier von zehn Mitarbeitern setzten diese bisher ein, um Abläufe zu vereinfachen.

Die Meisten sind der Meinung, dass einfachere Abläufe von Vorteil sind. 67 % glauben, dass diese Vereinfachung schon in den kommenden drei Jahren eine große Rolle spielen wird und 42 % gehen davon aus, dass diese auch erfolgreich sein werden.