Montag, 26. Januar 2015

Mehr Anwartschaften in der bAV

(c) paul-georg meister / pixelio.de

Die Zahl der aktiven Anwartschaften in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) stieg bis Ende 2013 von rund 14,6 auf 20,1 Millionen. Dieses Ergebnis liefert der jüngst veröffentlichte Forschungsbericht „Trägerbefragung zur betrieblichen Altersversorgung 2013“, den TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchführte.

Den meisten Zuwachs verzeichnet die Privatwirtschaft mit 5,3 Millionen - Der öffentliche Sektor hingegen nur 187.000 mehr. In der Privatwirtschaft stiegen die aktiven Anwartschaften allein zwischen 2001 und 2013 von 3,4 auf 4,8 Millionen. Sie liegen damit nahezu gleichauf mit der Zahl der bestehenden Direktversicherungen und  vor dem Aufkommen von Anwartschaften durch Direktzusage und Unterstützungskassen - bei Pensionsfonds sind es 448.000.

Beschäftigte können bspw. auch gleichzeitig in einer Direktversicherung und einem Pensionsfond versichert sein: Zusammengerechnet hatten Ende 2013 sogar 17,8 Millionen und damit 60 % der sozialversicherungspflichtig angestellten Arbeitnehmer eine Anwartschaft auf eine bAV. Die Zahl der momentan aktiv eine bAV Betreibenden ist damit allein seit 2011 über eine halbe Million gestiegen.