Montag, 14. Januar 2013

Mehr Firmen setzen auf mobile Internetnutzung

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Unternehmens-Smartphones werden immer mehr zum Standard in deutschen Firmen: 2012 hat die Anzahl der Betriebe weiter zugenommen, die ihren Mitarbeitern tragbare Geräte, wie Smartphones oder Tablets, mit mobiler Internetverbindung zur Verfügung stellen. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

85 % der befragten Firmen haben inzwischen überhaupt einen Internetzugang. Ob die Betriebe auch Zugang über mobile Geräte ermöglichen, hängt vor allem von der Betriebsgröße ab: Von den kleinen Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten nutzt nur knapp ein Drittel mobile Internetverbindungen. Von den Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten bietet dies schon fast die Hälfte. Bei den größeren Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten stellen bereits drei Viertel und bei den Unternehmen mit 250 und mehr Mitarbeitern sogar 91 % ihren Beschäftigten tragbare Geräte mit mobiler Internetverbindung zur Verfügung.

Bei den Nutzungsmöglichkeiten von tragbaren Geräten sind zwei Aspekte für die Unternehmen von tragender Bedeutung: 78 % der Unternehmen ermöglichen ihren Beschäftigten einen mobilen Zugang zu öffentlichen Informationen im Internet. Bei 72 % besteht ein mobiler Zugriff auf das unternehmenseigene E-Mail-System. Darüber hinaus räumt knapp die Hälfte der größeren Unternehmen Zugriff auf die  Abänderung von Unternehmensdokumenten ein. Einen mobilen Zugang zur firmeninternen Geschäftssoftware stellen 42 % der Unternehmen bereit.

Aus welchen Gründen verweigern sich Firmen noch einer mobilen Nutzung? Für nahezu jedes fünfte größere Unternehmen waren sicherheitsrelevante Risiken (Offenlegung,
Zerstörung oder Verfälschung von Daten) ein Hinderungsgrund. Zu hohe Abonnement- oder Internetnutzungskosten sprechen bei 16 % der Unternehmen gegen die Nutzung. Bei ebenfalls 16 % waren technische Hindernisse oder der Kostenaufwand bei der Integration ein wesentliches KO-Kriterium.