Montag, 1. Oktober 2012

Mittleres Management: Wenig Zeit für Führung

©PIXELIO/Gerd Altmann

Manager der mittleren Führungsebene verbringen nur 20 % ihrer Arbeitszeit mit Führungsaufgaben. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Penning Consulting GmbH im Auftrag des Forschungsinstituts Forsa hervor.

40 % der Zeit geht für das mittlere Management hingegen mit reaktiver Führung drauf. Sie sind also vor allem damit beschäftigt, bereits eingetretene Probleme zu lösen.

Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen schätzen den Einfluss des Mittelmanagements auf die Unternehmensstrategie zudem immer noch als mittel oder gering ein. Für die Hälfte der Befragten haben nachrangige Führungsebenen die Schwäche, Visionen des Unternehmens nicht vermitteln zu können.

85 % der Unternehmen mit steigenden Erträgen gaben an, dass ihre zweite und dritte Führungsebene die Kompetenz hat, an der Gesamtstrategie mitzuwirken. Nicht einmal zwei Drittel der weniger erfolgreichen Unternehmen urteilen so über ihre eigene Firma.

„Das mittlere Management ist ein kritischer Faktor für den Erfolg von Firmen“, sagte Stephan Penning, Geschäftsführender Gesellschafter von Penning Consulting. „Mittelmanager stehen im Spannungsfeld zwischen Top-Management und operativer Basis. Sie halten den Laden zusammen.“
 

Der größte wirtschaftliche Erfolgsfaktor ist laut Umfrage das Themenfeld „Mitarbeiterführung“.