Donnerstag, 12. Dezember 2013

Produktivität chinesischer und deutscher Arbeitnehmer am höchsten

(c) Paul-Georg Meister / pixelio.de

Chinesische Arbeitnehmer gelten nicht nur hierzulande als besonders fleißig, dass das auch international so gesehen wird hat jüngst eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumgüterforschung im Auftrag von monster.de herausgefunden. Über 8.000 Teilnehmer wurden weltweit dazu befragt, wie sie Arbeitskräfte anderer Nationen hinsichtlich ihres Fleißes einschätzen. Kriterien waren Arbeitsamkeit, Innovationsfähigkeit sowie kreatives Potential in Bezug auf neue Ideen und Produktentwicklung. China führt die Liste gefolgt von Deutschland und den USA an. Auf die weiteren Plätze verwiesen die Befragten Kanada, das Vereinigte Königreich, Indien, Niederlande und schließlich Frankreich.

Die internationalen Ergebnisse decken sich weitestgehend mit den Einschätzungen der deutschen Studienteilnehmer, auch wenn diese China mit 78 % auf Platz 2 und Deutschland mit 88 % an erster Stelle sehen. Sie glauben, dass die eigenen Landsleute weltweit die fleißigsten sind. Ein solcher Vertrauensvorschuss der Deutschen in ihre Arbeitskollegen sei großartig, bemerkt Bernd Kraft, Vice President General Manager CE bei Monster Deutschland. Denn „Effizienz und Produktivität sind maßgebliche Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg, angetrieben durch die Leistungsbereitschaft und Zielorientierung von Generationen von Arbeitnehmern in Deutschland. Das zahlt sich jetzt aus.“

Zudem wurde in der Umfrage deutlich, dass die Mehrheit der Deutschen auch die hiesige Wettbewerbsstärke trotz Wirtschaftskrise positiv bewertet. 54 % gaben an, dass Deutschland sich wieder erholt und wettbewerbsfähiger als je zuvor oder lediglich etwas weniger wettbewerbsfähig sein wird. Für nicht mehr so wettbewerbsfähig halten die BRD 17 % und nur 3 % gehen davon aus, dass keine Erholung eintritt. Werte, die im internationalen Mittelfeld liegen. Am optimistischsten sind die Kanadier, gefolgt von den Indern und den US-Amerikanern, auf Platz vier folgen die Deutschen. Das Schlusslicht ist erneut Frankreich.