Donnerstag, 7. März 2013

Tarifeinigung: Ärzte und Stahlkocher bekommen mehr Geld

©Gerd Altmann/pixelio.de

Im Tarifstreit um die Ärztegehälter an den kommunalen Krankenhäusern gibt es eine Einigung. Auch die 75.000 Beschäftigten in der nordwestdeutschen Stahlindustrie erhalten eine Lohnerhöhung.

Die Gewerkschaft Marburger Bund und die Arbeitgeber einigten sich darauf, dass die rund 50.000 Mediziner rückwirkend ab Januar 2,6 % mehr Geld erhalten. Anfang 2014 sollen die Vergütungen dann noch einmal um 2 % steigen. Außerdem werden die Bereitschaftsdienste der Ärzte besser vergütet. Der neue Tarifvertrag ist bis Ende November 2014 gültig.

Die 75.000 Beschäftigten in der deutschen Stahlindustrie können ebenfalls mit mehr Geld rechnen: Nach Angaben der Gewerkschaft erhalten die Stahlarbeiter ab dem 1. März in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen 3 % höhere Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 15 Monate. Zusätzlich  verbesserten sich die Möglichkeiten für den Übergang in die Altersteilzeit und für die Altersvorsorge: Die Quote der Anspruchsberechtigten auf Altersteilzeit wird von 4 auf 5 % angehoben. Beschäftigte, die künftig einen Altersteilzeitvertrag abschließen, bekommen einen Inflationsausgleich von zwei statt bisher einem Prozent für die Abfindungszahlungen zum Rentenübergang. Außerdem wurde der Anfang des Jahres ausgelaufene Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung verlängert.