Donnerstag, 18. Februar 2016

Viele Jugendliche verstoßen gegen Pausenregelung im Job

Source: pixabay.com

Häufig ohne Pause arbeiten rund ein Fünftel der Beschäftigten in Deutschland mit einem Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Das ist das Ergebnis der Auswertung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) einer Jugenderwerbstätigenbefragung, die gemeinsam mit dem BIBB durchgeführt wurde.

Danach ist die Dienstleistungsbranche besonders betroffen. Hier verzichten die meisten trotz Arbeitstagen mit mehr als sechs Stunden auf eine Erholungspause, wobei insgesamt betrachtet Frauen (54 %) häufiger als Männer (43 %) durcharbeiten. Zudem glauben rund 30 % der Befragten, dass sich die täglichen Auszeiten nicht in den Arbeitsablauf integrieren lassen.
Dabei sind Pausen und Ruhezeiten nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch wichtig für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer. Sie ermöglichen darüber hinaus die Teilhabe an sozialen Aktivitäten – ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn es um die gute Stimmung in der Belegschaft geht. Deshalb sollten laut BAuA Arbeitgeber – schließlich handelt es sich um eine Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern – auf die Einhaltung der Pausenzeiten achten. Ansatzpunkte für eine bessere Integration der Pausenzeiten in die Arbeitsabläufe sind generell eine neue Arbeitsorganisation und -gestaltung.