Freitag, 25. Juli 2014

Von der Uni am liebsten in den Staatsdienst

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Viele Studenten wollen trotz der für Akademiker unterdurchschnittlichen Gehaltserwartung eine Anstellung beim Staat. Das fand die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY in einer Studie im Frühjahr 2014 heraus.

Zwar können sich 47 % einen Job bei einem staatlichen bzw. öffentlichen Arbeitgeber nicht vorstellen und möchten lieber bei einem Privatunternehmen arbeiten. Über ein Drittel der Hochschüler lehnt dies jedoch für ihren Berufseinstieg gänzlich ab. Ein Fünftel sieht eine berufliche Perspektive zumindest in beiden Bereichen. Über 60 % der befragten Studenten aus verschiedenen Fachbereichen gaben an, dass wichtigstes Kriterium bei der Auswahl des künftigen Arbeitgebers die Jobsicherheit ist. Fast genauso viele legen Wert auf ein gutes Gehalt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nur für etwa ein Drittel sind die Karrierechancen und die Möglichkeit selbständig arbeiten zu können bedeutsam. Ganz unten auf der Beliebtheitsskala rangiert der Banken- und Versicherungssektor, obwohl Einsteiger bei Banken mit 42.700 Euro die höchsten Jahresgehälter erwarten.

Überdurchschnittliche Einkommen erhoffen sich Absolventen außerdem im Maschinenbau (41.800 Euro), bei Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen und bei Versicherungen (40.600 Euro); das Schlusslicht bilden der öffentliche Dienst mit 30.300 Euro und Kultureinrichtungen mit 26.300 Euro.