Donnerstag, 27. März 2014

Vorgesetzte fordern Eigeninitiative der Mitarbeiter

(c)Stefan Kernen/ pixelio.de

86 % der HR-Manager bezeichnen Fernunterricht als geeignete Maßnahme, sich beruflich weiterzubilden. Dies geht aus der aktuellen TNS-Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2014“ hervor, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 301 deutschen Personalentscheidern durchgeführt wurde. In diesem Zusammenhang sollten (potenzielle) Arbeitnehmer bei dem Wort „Eigeninitiative“ besonders aufhorchen. Wer sich motiviert um seine berufliche Weiterbildung bemüht, habe 2014 gute Chancen, sagt Brigitta Vochazer, Geschäftsführerin der SGD. Personaler würden auch in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf das Weiterbildungsengagement der Mitarbeiter legen. In großen Unternehmen sei das eigenverantwortliche Aneignen von Wissen sogar noch wichtiger als 2013. Bzgl. etwaiger Karrierechancen ist es nahezu allen Befragten wichtig, ob bzw. wie sich der Beschäftigte weitergebildet hat. Geht es darum, den Job zu behalten, achten 90 % der Chefs darauf, wie wissbegierig ihre Mitarbeiter waren. Vor der Einstellung neuer Beschäftigter fragen immerhin noch drei Viertel der Studienteilnehmer nach dem Weiterbildungsstand. Personalverantwortlichen komme es aber nicht nur auf den Erwerb von Wissen an. Sie schätzten insbesondere die hohe Motivation und Leistungsbereitschaft eines Arbeitnehmers, der sich eigenverantwortlich Kenntnisse aneignet. Gut die Hälfte empfindet die Bereitschaft, Herausforderungen an- und Chancen wahrzunehmen, als besonders vorteilhaft. Da Unternehmen täglich vor neuen Anforderungen stünden, seien Angestellte, die sich selbst jobtechnisch fit halten bzw. weiterqualifizieren, ein unverzichtbarer Beitrag zum Erfolg, so Vochazer.