Donnerstag, 6. Februar 2014

Vorgezogener Termin für die Abgabe der Jahresmeldung!

(c) casiocan / pixelio.de

Bis spätestens 15.2. eines jeden Jahres müssen die Jahresmeldungen erstattet sein. Diese Neuregelung gilt aufgrund des Gesetzes zur Neuorganisation der bundesunmittelbaren Unfallkassen (BUK-NOG) vom 24.10.2013. Grund für den früheren Termin ist, dass die Meldung nach Beendigung des Kalenderjahres möglichst zeitnah erfolgt.

In dieser enthalten ist u.a. das bis zum 31.12. des Vorjahres erzielte renten-und unfallversicherungspflichtige Arbeitsentgelt. Zum einen benötigt die Rentenversicherung diese Meldung, weil aus den in den Rentenkonten gespeicherten Meldedaten auch die Renten für die Versicherten und Hinterbliebenen berechnet werden. Andererseits wird künftig der Lohnnachweis der Unfallversicherung aus den Daten der Meldung zur Sozialversicherung generiert.

Aufgrund des früheren Termins können die Unfallversicherungsträger rechtzeitig die Beitragsbescheide für das Vorjahr erlassen. Der gesonderte Lohnnachweis für die Unfallversicherungsträger Mitte Februar eines jeden Jahres fällt künftig weg.
Die sog. Märzklausel ist auch weiterhin anzuwenden. Wenn in der Zeit vom 1.1. bis 31.3. ein einmaliges Arbeitsentgelt gewährt wird, das dem Vorjahr zuzuordnen ist und es aufgrund der vorgezogenen Abgabefrist in der Jahresmeldung keine Berücksichtigung finden konnte, ist diese Einmalzahlung in Zukunft mit dem Abgabegrund 54 gesondert zu melden.