Freitag, 11. Oktober 2013

Wachsende Bedeutung von freiwilligen Arbeitgeberleistungen

(c) Petra Bork / pixelio.de

Personalverantwortliche glauben, dass Angestellte Dienstwagen und Kantinenzuschüsse oder Essensgutscheine als Nebenleistungen bevorzugen. Das geht aus der „Fringe Benefits“-Studie von Aon Hewitt hervor. Die befragten HR-Manager gaben an, dass die Akzeptanz durch die Mitarbeiter und die Kosten für den Arbeitgeber die wichtigsten Faktoren bei der betrieblichen Nebenleistungsstrategie sind.

Obwohl die Akzeptanz durch die Mitarbeiter ganz oben auf der Liste steht, messen nur knapp ein Drittel der Unternehmen die tatsächliche Inanspruchnahme der Angebote. Neben den Kosten rücken weiter Transparenz, Verständlichkeit und Administrationsaufwand in den Fokus. Insgesamt planen 39 % der Manager eine Erhöhung des Nebenleistungsbudgets, ganz verzichten wollen nur 3 %.

Der überwiegende Teil der Befragten erkennt ein weiteres Potential der „Benefits“. Für 75 % wächst die externe Bedeutung der Nebenleistungen, ein Anstieg im Vergleich zur Vorjahresbefragung um 7 %. Gemeint ist damit insbesondere die Wirkung auf das Recruiting, sagt Bereichsleiter Marco Reiners bei Aon Hewitt: „Fach- und Nachwuchskräfte erwarten inzwischen zusätzliche Leistungen zum Grundgehalt.“ Dies führt in vielen Betrieben zu Anpassungen der Nebenleistungen, drei Viertel plant zukünftig Veränderungen in der Strategie.