Mittwoch, 25. Januar 2017

Was sind die Top-HR-Themen und -Trends für 2017?

Quelle: pixabay.com

Zwei neue Studien beschäftigen sich mit den wichtigsten Schwerpunkten der Personalarbeit in diesem Jahr.

Kaum überraschend wird vor allem die Digitale Transformation HR besonders treiben. Laut dem HR-Report 2017 des Personaldienstleisters Hays und des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) werden flexiblere Arbeitsstrukturen Top-Thema Nr. 1. Für die Studie hat man 591 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Für diese sind Flexibilisierung und Digitalisierung nun die beiden wichtigsten Themen, während die letztjährigen Dauerbrenner Führung und Mitarbeiterbindung zum Teil deutlich abfielen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit ähnlichen Werten die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur und die Vorbereitung der Mitarbeiter auf die digitale Transformation.
"Flexible Arbeitsstrukturen sind ein zentraler Schlüssel für den digitalen Wandel. Dabei geht es sowohl um neue Arbeitsweisen als auch um andere Formen der Zusammenarbeit. Dagegen sind flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice etabliert, nun geht es um einen neuen Schritt", kommentiert Prof. Dr. Jutta Rump, Leiterin des IBE, die Bedeutung der Flexibilisierung.
"Die befragten Unternehmen betonen die positiven Beschäftigungseffekte der digitalen Transformation. So rechnet mehr als die Hälfte damit, dass neue Tätigkeitsfelder für ihre Mitarbeiter entstehen. Nur jedes fünfte Unternehmen geht dagegen von einer Verkleinerung seiner Belegschaft aus", fasst Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender der Hays AG, die Ergebnisse zu den arbeitsmarktpolitischen Effekten des digitalen Wandels zusammen.

Auch die Bewertungsplattform Glassdoor hat sich in ihrem Glassdoor Economic Research Report der wichtigsten internationalen Job- und HR-Trends für 2017 angenommen. Data Science, Automatisierung, die Abkehr von exotischen Zusatzleistungen, der Gender Pay Gap und Grenzen der Gig-Economy hat sie dabei als die fünf Top-Trends für 2017 ausgemacht, die sich bereits 2016 abzuzeichnen begonnen hätten und anhand von Zahlen zum US-amerikanischen Arbeitsmarkt ermittelt wurden.