Montag, 8. September 2014

Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus?

(c) klicker / pixelio.de

Wie kann Arbeit zukünftig gestaltet und organisiert werden? Flexibel, mobil und global? Dieser Frage widmete sich die Peag Personaldebatte am 3. September in Berlin.

Alte Berufe verschwinden und neue entstehen – Neben den Berufsbildern wandeln sich auch die Anforderungen an die Qualifizierung von Arbeitnehmern: Unternehmen sollten daher die zunehmende Digitalisierung stärker berücksichtigen, meinte Dr. Hans-Peter Klös, Leiter des Wissenschaftsbereichs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln), denn diese ist beim Wandel der Arbeitswelt besonders prägend. Dafür sollten nicht nur Betriebe, sondern ganz Deutschland, in die entsprechende Qualifizierung investieren.

Von der Arbeits- hin zur Lerngesellschaft: Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung müssen daneben auch Umstiegsqualifizierungen geschaffen werden, um die Berufstätigkeit bis 67 zu erleichtern, sagte Prof. Dr. Matthias Zimmer, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales und Mitglied des Bundestags (CDU). Auf diese Veränderungen müssen sich auch die Tarifpartner einstellen. Außerdem ist es wichtig, so Zimmer, dass Betriebe ihre Beschäftigten wieder langfristiger an sich binden sowie deren individuellen Bedürfnisse und Wünsche mehr berücksichtigen.