Donnerstag, 4. Dezember 2014

Zahl der Arbeitsunfälle nimmt weiter ab

(c) BG BAU

Auf deutschen Baustellen gibt es immer weniger Arbeitsunfälle. Fast 4.000 Beschäftigte weniger als im Vorjahr und sogar 50.000 weniger als vor zehn Jahren verunglückten 2013 auf der Arbeit. Das berichtete die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) Mitte November in Berlin.

Die Quote der Arbeitsunfälle ist konjunkturbereinigt von 58,72 in 2012 je 1.000 Vollarbeiter auf 57,32 in 2013 gesunken. Oftmals stolperten Angestellte über herumliegende Gegenstände oder verloren die Kontrolle über Werkzeuge und Gegenstände. Bei der Arbeit mit Leitern oder Gerüsten geschahen die meisten Absturzunfälle.
Darüber hinaus endeten acht Arbeitsunfälle weniger tödlich als im Vorjahr und ganze 80 weniger als 2003. Und der Trend bleibt positiv: Von Januar bis Ende August 2013 verunfallten insgesamt 55 Mitarbeiter tödlich. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2014 waren es nur noch 43.

Grund sind gezielte Initiativen zur Prävention und ein größeres Bewusstsein für verbesserten Arbeitsschutz in den Betrieben: Wirksame Maßnahmen sind neben der Kooperation zwischen Innungen, Verbänden und der BG BAU auch zahlreiche Initiativen zur Unfallverhütung, teilt die Berufsgenossenschaft mit. Zudem führte sie im Jahr 2013 über 200.000 Besichtigungen und Revisionen von Baustellen sowie Überprüfungen in den Betrieben durch.