Freitag, 27. Februar 2015

Zehnter Kongress Arbeitsrecht 2015

Eine wichtige Zusammenkunft für Praktiker und Meinungsmacher fand in dieser Woche bereits zum zehnten Mal in Berlin statt: Der „Kongress Arbeitsrecht“ hatte wieder zur Debatte eingeladen.

Auch zum Jubiläum des zehnten Arbeitsrechtskongresses eröffnete Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer die Tagung, die gemeinsam von „Arbeit und Arbeitsrecht – Die Zeitschrift für das Personal-Management“ und der „GDA | Gesellschaft für Marketing und Service der Deutschen Arbeitgeber“ vom 24. bis 25. Februar veranstaltet wurde. An zwei Tagen diskutierten Experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Anwaltschaft, Rechtsprechung und Politik im Marriott Hotel am Potsdamer Platz die neuesten Entwicklungen, aktuelle Rechtsprechung und Gesetzesinitiativen auf dem Gebiet des Arbeitsrechts. Wie in den vergangenen Jahren reisten knapp 200 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet an.

Beherrschendes Thema des ersten Tages war die Einführung des Mindestlohns und der damit einhergehende bürokratische Aufwand für die Betriebe. Zudem zogen sich Themen rund um die Flexibilität für Arbeitgeber wieder wie ein roter Faden durch das Programm. Daneben erörterten Praktiker in einem Workshop Gestaltungsmöglichkeiten beim Einsatz der Einigungsstelle und eine Podiumsdiskussion zu den Entwicklungen bei den Syndikusanwälten fand großen Anklang. Den Abschluss bildete ein Abendempfang in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz mit einer Dinnerspeech des Hauptgeschäftsführers der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände Dr. Reinhard Göhner.
Die Highlights des zweiten Kongresstages waren der Vortrag der neuen Vorsitzenden Richterin des 7. (Befristungs-)Senats beim BAG Edith Gräfl und das Referat von Prof. Dr. Gaul zu Umstrukturierungen im Unternehmen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Seite www.kongress-arbeitsrecht-2015.de. Über die aktuellen Entwicklungen im Arbeitsrecht können Sie sich auch auf der Seite www.arbeit-und-arbeitsrecht.de sowie via twitter.com/AuAZeitschrift und facebook.com/AuAZeitschrift bestens informieren lassen.