Freitag, 1. November 2013

Zwei Arbeitstage pro Woche werden regelmäßig verschenkt

(c) Thomas Nestke / pixelio.de

An lediglich drei von fünf Wochenarbeitstagen wird effizient gearbeitet, hat eine Online-Umfrage der AKAD Hochschule in Leipzig in Zusammenarbeit mit der tempus GmbH unter Büro-Angestellten und Selbstständigen aller Branchen und Hierarchieebenen zum Thema Arbeitseffizienz herausgefunden. Ursachen für die vertane Zeit im Betrieb seien die gestiegenen Kommunikationsanforderungen und Ineffizienzen in der Büroorganisation.

Obwohl die Befragten im Durchschnitt rund 16 % Überstunden leisten, was einem ganzen Arbeitstag bei einer 40 Stundenwoche entspricht, glaubt der überwiegende Teil trotzdem nicht genug gearbeitet zu haben. Ein Tag pro Woche wird hochgerechnet für die Bearbeitung von E-Mails aufgewandt, einen weiteren Tag verbringen die Bürotätigen in Besprechungen. Dabei sind gerade die empfangenen E-Mails häufig unproduktiv, sagt zumindest jeder vierte Werktätige. Laut Prof. Markgraf, Urheber der Studie, seien Facebook, Skype und Co. zunehmend im beruflichen Alltag wiederzufinden, die Aktivitäten in Online-Netzwerken führten zum „beständig wachsenden Kommunikationsaufwand“. Einen Lösungsansatz sieht die Hälfte der Befragten übrigens in einem aufgeräumten Arbeitsplatz, man ist sich sicher, dass dieser die Effizienz im Arbeitsalltag erheblich steigern würde.