Wie steigert man Mitarbeiterengagement in schwierigen Zeiten?
In einer europaweiten Studie hat die internationale Personalmanagementberatung Hewitt Associates einen Blick in die Zukunft des Mitarbeiterengagements geworfen. Daten von 150 Unternehmen jeder Größe aus allen europäischen Ländern zeigen: 16 % der Befragten ist es trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten gelungen, das Mitarbeiterengagement signifikant zu verbessern. Die Schere im Mitarbeiterengagement scheint dabei immer weiter aufzugehen: Top-Unternehmen verbessern sich stetig, wohingegen andere das Engagement ihrer Mitarbeiter verlieren.
Wie unterscheidet sich das Handeln der erfolgreichen 16 % von dem jener Unternehmen, die das Engagement ihrer Mitarbeiter nur stabil halten konnten bzw. sogar einbüßten?
- klare Zielvorstellungen: Sie führen Mitarbeiterbefragungen sehr gezielt durch und wollen mehr als nur die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter messen.
- umfassende Nutzung der Ergebnisse: Erfolgreiche Unternehmen setzen die Resultate in Verbindung mit anderen Geschäftskennzahlen und leiten daraus Maßnahmen ab.
- Übertragung von Verantwortlichkeit direkt an die Führungskräfte: Handlungen werden dort gesetzt, wo sie für die Mitarbeiter – die in den gesamten Prozess eingebunden sind – im Arbeitsalltag am wichtigsten sind
- Fokus auf Toptalente: Man versucht zu verstehen, was für Schlüsselkräfte am wichtigsten ist und wo deren „Engagement-Hebel“ sitzen.
- Kontinuität: Insgesamt fangen die erfolgreichen Unternehmen mit den Befragungen schon früh ihm Mitarbeiterlebenszyklus an.




