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Nach dem Beschluss des BVerfG vom 6.6.2018 sind sachgrundlose Befristungen eines Arbeitsverhältnisses gem. § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG bis auf eng begrenzte Ausnahmefälle nur zulässig, wenn zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer noch nie zuvor ein Arbeitsverhältnis bestanden hat (sog. Vorbeschäftigungsverbot). Die Rechtsprechung des BAG aus dem Jahr 2011, nach der es hier nur auf eine dreijährige Rückschau ankomme, ist mit dem GG unvereinbar.

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das gilt im Privatbereich, aber auch im Arbeitsleben. Der Blick in die Rechtsprechung zeigt, dass auch außerhalb der Arbeitszeit das Verhalten von Arbeitnehmern auf Social-Media-Plattformen häufig Relevanz bekommt, weil Arbeitgeber sich hierdurch zum Ausspruch verhaltensbedingter Kündigungen veranlasst sehen. Um die Risiken einer solchen Kündigung besser einschätzen zu können, erscheint im Hinblick auf die ergangenen Einzelentscheidungen die Bildung von Fallgruppen sinnvoll.

 

Die jüngste Diskussion über die Personalpolitik der Deutschen Post hinsichtlich der Entfristung der Arbeitsverträge von Angestellten sorgte für große mediale Beachtung. Aber welche Möglichkeiten haben Unternehmen, sich vor späteren erheblichen krankheitsbedingten Fehlzeiten zu schützen bzw. krankheitsbedingten Ausfällen vorzusorgen?

In nahezu jedem Unternehmen wird heute darüber gesprochen: Wie gewinnen und halten wir qualifizierte Arbeitnehmer, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Mit gezieltem Employer Branding erhöhen Firmen ihre Chancen im Wettbewerb um Talente und festigen die Mitarbeiterbindung. Die Verantwortung für das
Employer Branding ist aber in vielen Organisationen unklar und notwendige Investitionen werden gescheut.

 

Zum 1.1.2018 traten erste Änderungen durch das „Gesetz zur Umsetzung der EU -Mobilitätsrichtlinie“ in Kraft: Insbesondere die Auskunftsansprüche von Mitarbeitern und Rentnern gegen den Arbeitgeber und die von ihm eingesetzten externen Versorgungsträger rund um die bAV wurden erheblich erweitert. Damit verschärfen sich nicht nur die Haftungsrisiken bei fehlerhaften Auskünften. Es besteht auch ein Anspruch auf „verständliche“ Darstellung und Erläuterung der im Betrieb bestehenden Versorgungsysteme.

 

Recruiter haben die Aufgabe, das Unternehmen nach Bedarf und ohne Verursachung hoher Kosten mit qualifiziertem Personal zu versorgen. An diesem Ziel hat sich im Laufe der Jahre nichts geändert – ganz im Gegensatz zum Weg dorthin: Arbeitgeber müssen adäquat auf den Fachkräftemangel reagieren, die DSGVO im Blick behalten und sollten die Begriffe E-Recruiting, Employer Branding, Active Sourcing etc. nicht zum ersten Mal gehört haben. Nicht zuletzt folgt auf die Arbeit 4.0 das Recruiting 4.0. Darüber haben wir mit Experten aus der Branche diskutiert.

 

Arbeitgeber stehen vor großen Herausforderungen. Gefragt sind Geschwindigkeit, Wandlungsfähigkeit und Innovation. Klassisch-hierarchische Strukturen und deren Entscheidungswege haben ausgedient. Was aber tritt an deren Stelle und wie verändert sich dabei die Rolle der Führungskräfte?

 

Das AGG stellt Arbeitgeber seit dem Inkrafttreten 2006 vor zwei nicht zu unterschätzende Herausforderungen: Sie müssen sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz verhindern und – wenn sie doch auftreten – richtig darauf reagieren. Die aktuelle mediale Debatte fügt dem eine dritte, hochsensible Herausforderung hinzu: eine sexuelle Belästigung mit Gewissheit als solche zu erkennen.

 

Es herrscht ein immer größerer Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter. Daher nutzen immer mehr Arbeitgeber auch Stellenanzeigen, um das Unternehmen selbst oder aber die zu besetzende Stelle besonders positiv hervorzuheben. Doch diese können wettbewerbswidrig sein. Abmahnungen oder im schlimmsten Fall Schadensersatzansprüche drohen.

 

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist bereits seit Ende 2016 in seiner ersten Umsetzungsstufe in Kraft. 2018, 2020 und 2023 folgen die nächsten Stufen.

Die Globalisierung bringt es mit sich, dass Mitarbeiter zur Wahrnehmung ihrer dienstlichen Aufgaben immer häufiger unterwegs („auf Reisen“) sind: Kurztrips ins In- und Ausland, mehrwöchiges Arbeiten in anderen Ländern sowie ständige oder längere Auslandsaufenthalte und Reisen als Teil des Jobs (insb. bei Führungskräften) – der heutige Arbeitnehmer ist längst nicht mehr nur an seinen Schreibtisch gefesselt.

Die erfolgreiche Unternehmensnachfolge ist zweifellos eine Herausforderung. Das gilt sowohl dann, wenn es sich um ein Familienunternehmen handelt. Es gilt jedoch auch für Unternehmensverkäufe an Externe oder im Rahmen eines Mergers, also eines Zusammengehens unter Gleichrangigen. Worin liegen die Schwierigkeiten und weshalb ist der Prozess oftmals konfliktbeladen?