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Ein Gang durch die Rechtsprechung – Social Media und Kündigung

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das gilt im Privatbereich, aber auch im Arbeitsleben. Der Blick in die Rechtsprechung zeigt, dass auch außerhalb der Arbeitszeit das Verhalten von Arbeitnehmern auf Social-Media-Plattformen häufig Relevanz bekommt, weil Arbeitgeber sich hierdurch zum Ausspruch verhaltensbedingter Kündigungen veranlasst sehen. Um die Risiken einer solchen Kündigung besser einschätzen zu können, erscheint im Hinblick auf die ergangenen Einzelentscheidungen die Bildung von Fallgruppen sinnvoll.

 

Weitere Themen sind: 
  • Tätlichkeiten im Betrieb – Verhaltensbedingte Kündigung und Abmahnung

  • Betriebsrat, Kündigungsschutz, Entgelt, Teilzeit, Arbeitsschutz ... – Schwellenwerte im Arbeitsrecht

  • Möglichkeiten und Optionen – Interessenausgleich und Sozialplan 4.0

  • Schöne neue (Arbeits-)Welt – „Wir müssen weg von der Kontrolle“

  • Berufskrankheiten-Todesfälle – Anhaltendes Hochplateau
    seit 2005

  • Messespecial – Zukunft Personal Europe 2018

  • Einsatz im Personalwesen – „KI ermöglicht bessere Entscheidungen“

  • Gehaltsstudie 2018 – Nicht nur aufs Geld schauen

  • „Geld motiviert nur kurzfristig”

Rechtsprechung: 

Natürlich finden Sie im Heft wieder aktuelle Rechtsprechung vom Bundesarbeitsgericht und den Landesarbeitsgerichten, leicht verständlich kommentiert, z. B. zu den Themen

  • Beschäftigungszeiten nach Betriebsübergang (EuGH)
  • Urlaubsabgeltung nach unwiderruflicher Freistellung (EuGH)
  • Verwässerungsausgleich bei effektiven Kapitalerhöhungen (BAG)
  • Entschädigung wegen diskriminierender Unternehmensangaben (BAG)
  • Sitzverteilung nach dem d’Hondtschen Höchstzahlverfahren (BAG)
  • Beamtenzeit ist keine Vorbeschäftigungszeit i. S. d. § 34 Abs. 3 TV-L (BAG)
  • BEM: Betriebsratsschulung (BAG)
  • AÜG schützt nicht vor unfairem Wettbewerb (BGH)
  • Trotz gewöhnlichem Arbeitsweg kein Unfallversicherungsschutz (LSG Baden-Württemberg)

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Im nächsten Heft: 

BVerfG vs. BAG: Das Vorbeschäftigungsverbot
§ 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG, wonach sachgrundlose Befristungen unzulässig sind, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat, ist verfassungsgemäß. Die Auslegung des BAG, dass zwischen der Beschäftigung (nur) ein mindestens dreijähriger Zeitraum liegen muss, ist nicht mit dem GG vereinbar. Was bedeutet dies für die Praxis?

Dienstwagen: Arbeitsrechtliche Fragen
In den letzten Jahren entfielen regelmäßig über 60 % der neu zugelassenen PKW auf gewerbliche Halter. Denkbar ist es, Fahrzeugflotten vorzuhalten oder Wagen den Arbeitnehmern individuell zur Verfügung zu stellen. Inzwischen gibt es auch Firmen, deren Mitarbeiter sich für öffentliche Carsharing-Anbieter registrieren lassen können. In der Praxis gibt es viele Fragen, u. a. zu Anspruch, Ausstattung, Nutzung, Haftung, Mitbestimmung etc.

Duale Studienprogramme: Lohnt sich das?
In Zeiten des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels sind duale Studienprogramme ein erfolgreicher Pfeiler der HR-Strategie, sich seinen Fach- und Führungskräftenachwuchs selbst auszubilden und ihn zu binden. Die Autoren geben Personalverantwortlichen ein Kalkulationsmuster an die Hand, um Kosten und insbesondere Wertschöpfung eines solchen Programms unternehmensindividuell zu ermitteln.