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Die Klägerin war seit 2012 als Sachbearbeiterin im Bereich Buchhaltung beschäftigt. Am 10.1.2018 schlossen die Parteien in den Geschäftsräumen der Firma einen Aufhebungsvertrag zum 31.1.2018. Darin verpflichtete sich der Arbeitgeber, das Arbeitsverhältnis bis zum Beendigungstermin ordentlich abzurechnen und stellte die Klägerin von ihren Dienstpflichten frei. Außerdem enthielt der Aufhebungsvertrag eine umfassende gegenseitige Abgeltungsklausel. Dem vorangegangen waren bewusste Fehlbuchungen der Klägerin, die Anfang Januar 2018 ans Tageslicht kamen.

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Dr. Claudia Rid

Dr. Claudia Rid
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, CMS Hasche Sigle, München

· Artikel im Heft ·

Aufhebungsvertrag
Seite 674 bis 675
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Die Vorteile liegen auf der Hand

Angesichts der strengen Anforderungen, die die Rechtsprechung an die Wirksamkeit einer arbeitgeberseitigen

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Das BAG hat mit Urteil vom 17.2.2019 (6 AZR 75/18) das Gebot fairen Verhandelns im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrags

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Eine tragische Verkettung von Umständen liegt einer Entscheidung des LAG Baden-Württemberg (Urt. v. 15.12.2021 – 2 Sa 11/21) zugrunde. Ein

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