Editorial
die turnusmäßigen Wahlen zum Betriebsrat laufen noch bis Ende Mai bzw. sind in den meisten Betrieben abgeschlossen. Ein Thema, an dem wir natürlich nicht vorbeigekommen sind und das wir im Heft sowie im Podcast ausführlich begleitet haben. Nun folgt die konstruktive und (hoffentlich) vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Gremium – auch hierzu finden Sie die eine oder andere Anregung bei uns im Heft. Zudem möchte ich in diesem Zusammenhang auf ein Seminar in Berlin hinweisen: Am 18. Juni dreht sich mit unserer Referentin Katja Hinz alles rund um den rechtssicheren Umgang mit dem Betriebsrat. Weitere Infos finden Sie auf www.arbeit-und-arbeitsrecht.de/veranstaltungen.
Und weil das Thema sehr präsent ist, geht zuweilen ein anderes Gremium in der Wahrnehmung unter, das sich sozusagen an den Betriebsrat andockt und nicht minder wichtig ist: die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV). Diese wird in den geraden Kalenderjahren jeweils im Oktober und November in den Betrieben gewählt und ihr widmen wir aus diesem Grund das Titelthema dieser Ausgabe. Die JAV gibt Auszubildenden und jungen Beschäftigten eine Stimme und liefert so wertvolle Einblicke in deren Erwartungen und Probleme. Wer diese Impulse ernst nimmt, kann Ausbildungsqualität, Bindung und Arbeitgeberattraktivität deutlich verbessern. Konflikte lassen sich konstruktiv und frühzeitig aus der Welt schaffen, Fluktuation wird reduziert. Auch wenn sich der Arbeitsmarkt gewandelt hat, ist der Fachkräftemangel weiterhin ein (für manche Branchen) existenzielles Thema und eine gute Bindung zur „Zielgruppe“ ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Nachwuchsarbeit zahlt sich immer aus!
