Liebe Leserinnen, liebe Leser,

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anlässlich der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestages haben BDA, BDI, Gesamtmetall und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) einen Appell an die gewählten Abgeordneten gesendet.

Ähnlich, wie zuvor 22 Wirtschaftsverbände,Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in einer gemeinsamen Erklärung die künftige Bundesregierung insbesondere zu einer strategischen Investitionspolitik aufgerufen haben – wobei der Schwerpunkt bei Wissenschaft und Innovation liegt (vgl. die Meldung auf S. 629 f.) – mahnen die maßgeblichen Akteure der deutschen Wirtschaft, „unser Land fit für die Zukunft zu machen“. Sie fordern u. a. ein modernes und leistungsfähiges Bildungssystem, eine faire Verteilung der Steuerlast, Investitionen in die Infrastruktur und nicht zuletzt ein modernes Einwanderungsrecht sowie den Abbau von globalen Handelshemmnissen. Zudem werden sie beim Thema Renten- und Sozialversicherung ganz konkret: Die Beiträge sollten unter 40% gehalten werden, nicht zuletzt, um den jüngeren Generationen zu ersparen, jetzige Tatenlosigkeit später teuer bezahlen zu müssen.

In diesem Sinne beschäftigen auch wir uns mit dem Thema Zukunft „im Kleinen“. Wir haben uns einmal die Herangehensweise bei der Unternehmensnachfolge angeschaut (ab S. 632) und einen Blick auf agile Projektarbeit geworfen (S. 664 f.). Schließlich erfahren Sie in unserem Interview (S. 666 f.), ob beim Thema Vereinbarkeit in der Vergangenheit vielleicht etwas vergessen wurde und warum sich Arbeitgeber in Zukunft viel stärker um eine Gruppe von Mitarbeitern kümmern müssen, um nicht das Nachsehen im sog. „war for talents“ zu haben.

Eine anregende Lektüre wünscht

Andreas Krabel

Andreas Krabel
Chefredakteur, Arbeit und Arbeitsrecht
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