Verhaltensbedingte Kündigung und Abmahnung

Tätlichkeiten: Psychische Störungen, Notwehr, Gleichbehandlung
Bei tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Beschäftigten kommen verhaltensbedingte Kündigungen wegen Störung des Betriebsfriedens in Betracht. Was aber ist, wenn die Mitarbeiter mit psychischen Störungen oder Notwehr argumentieren?
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1 Der Arbeitnehmer beruft sich auf psychische Störungen

Neben Überlegungen zur Verhältnismäßigkeit und zu Abmahnungen (dazu Helml, AuA 9/18, S. 512 ff.) können bei Tätlichkeiten in der betrieblichen Praxis erhebliche Probleme entstehen, wenn sich der Arbeitnehmer auf psychische Störungen anlässlich der begangenen Tat beruft. Diese werden zumeist darin liegen, dass in vielen Situationen, auch durch Einholung eines – zumeist später erstellten – psychiatrischen Gutachtens, die Frage der Störungen und der Auslöser hierfür nicht eindeutig beurteilt werden kann.

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Dr. Ewald Helml

Dr. Ewald Helml
Direktor des ArbG Rosenheim, Dozent für Arbeitsrecht bei der Referendarausbildung, Autor zahlreicher Veröffentlichungen

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Artikel Verhaltensbedingte Kündigung und Abmahnung
Seite 584 bis 588
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