Literaturtipp: Coworking Space

Von Mathias Schürmann, Springer Gabler Verlag, Berlin/Heidelberg/Wiesbaden 2013, 111 Seiten, Preis: 34,99 Euro (eBook: 26,99 Euro)

Die Avantgarde eines neuen Unternehmertums verfolgt ihre Geschäftsideen häufig in eigenen Mikrounternehmen. Als sog. Plug‘n-Play-Worker fordern sie flexiblere Formen der Zusammenarbeit. Das neue Geschäftsmodell „Coworking Space“ erfüllt diese Anforderungen und erlebt deshalb im Moment einen rasanten Aufschwung, wie Mathias Schürmann feststellt. Als ehemaliger Coworker und Mitbegründer eines Coworking Space beschreibt er die Welt der Plug‘n-Play-Worker und zeigt, wie das Modell funktioniert. Bei Coworking Spaces handelt es sich nicht nur um räumliche Bürogemeinschaften, die sich eine Infrastruktur teilen. Vielmehr ermöglicht das gemeinsame Arbeiten gleichzeitig Netzwerkpflege, Wissenstransfer sowie Innovationsförderung. Den Coworking Spaces, die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen, liegen laut Schürmann die fünf Kernwerte Zusammenarbeit, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit, Offenheit und Zugänglichkeit zugrunde. Der Experte selbst fand auf diese Weise nicht nur die passenden Geschäftspartner, sondern gründete mit ihnen in der Folge eine erfolgreiche Werbeagentur.

Einige Großkonzerne, wie Google oder TUI Deutschland, machen sich das neue Modell der Coworking Spaces bereits zunutze. Dem Großteil der Arbeitgeber aber ist es noch weitestgehend unbekannt. Besonders für Firmen, die künftig weniger Arbeitnehmer fest einstellen und auf kurzfristig verfügbare Projektmitarbeiter zurückgreifen möchten, steht dabei ein Pool von flexiblen und kompetenten Freiberuflern zur Verfügung. Die jungen, nach 1980 geborenen Wissensarbeiter sind als Digital Natives mit dem Internet und seinen Möglichkeiten aufgewachsen. Ein Coworking Space ist eine ideale Wirkungsstätte für Vertreter dieser Generation, weil sie ihnen die Freiheit gibt, selbstbestimmt und kooperativ zu arbeiten.

Fazit: Im ersten deutschsprachigen Fachbuch zu diesem Thema erläutert der Autor sehr praxisorientiert das kreative Potenzial, das junge Coworker weltweit freisetzen. Fünf Portraits von aufstrebenden Coworking Spaces veranschaulichen, wie das neue Geschäftsmodell in der Praxis funktioniert.
 

Arbeitgeber sind oft verunsichert, wie sie mit Betroffenen umgehen sollen. Das Buch gibt ein umfassenden Einblick ins Thema.

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