Zwanzig Fragen an Dr. Stefan Waschatz

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 Dr. Stefan Waschatz - Personalleiter, Gruner + Jahr, Hamburg
Dr. Stefan Waschatz - Personalleiter, Gruner + Jahr, Hamburg

Was und wo haben Sie gelernt?
Bei Gruner + Jahr habe ich gelernt, dass die Verbindung von rechtlichen Kenntnissen und journalistischer Expertise wertvoll ist. In meiner Tätigkeit als Personalleiter kann ich nun direkt miterleben, wie Ideenreichtum, Innovationskraft und Tempo unser Unternehmen erfolgreich machen.

Wären Sie nicht Personaler geworden, was dann?
Bestimmt Journalist. Gerichtsreporter war mein Traumjob.

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
Als Personalleiter kann ich mitgestalten und einen Beitragdazu leisten, Gruner + Jahr für die Zukunft gut aufzustellen. Immer wieder neu die Frage zu beantworten, wie sich ein journalistisches Haus, Redaktionen und andere Abteilungen, in Zeiten der Digitalisierung weiterentwickeln müssen, das finde ich spannend und das treibt mich an.

An meinem Beruf fasziniert mich/mag ich besonders ...
… die Vielfalt an Themen. Die Kreativität, das besondere Klima und das angenehme Miteinander.

Wenn ich an meine ersten Berufsjahre denke, ...
… dann stelle ich fest, dass es bereichernd ist, wenn Karrierewege auch über Berufsgrenzen hinweg führen.

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem beruflichen Weg am meisten genützt?
Der Job ist nicht alles. Wenn Kreativität und Tatendrang zu den beruflichen Anforderungen zählen, ist es wichtig, auch Ausgleich und Ruhe zu finden. Mit der Familie, mit Freunden, durch Hobbies.

Welche (sozialen) Netzwerke nutzen Sie?
Xing, Linkedin, Twitter. Facebook gelegentlich.

Welche berufliche Entscheidung würden Sierückwirkend anders treffen?
Da gibt es mehr als eine. Details verrate ich aber nur auf einer unserer sog. Fuck-Up-Nights.

Arbeitnehmer sind dann gut, wenn ...
… sie das Umfeld und die Aufgaben finden, die am besten zu ihnen passen. Dabei mitzuhelfen, halte ich für eine der wichtigsten Aufgaben von Führungskräften und Personalabteilungen.

Was war Ihre beruflich schwerste Entscheidung?
Viele Entscheidungen eines Personalleiters haben konkrete Auswirkungen auf Menschen. Man sollte sie nicht leichtfertig treffen.

Welche Themen sind für Sie die wichtigsten der nächsten zwölf Monate?
Fragen rund um Neues Arbeiten und Recruiting Werden auf absehbare Zeit wichtige Themen bleiben.  Und dazu werden immer wieder Projekte rund um neue Ideen und Produkte auf der Agenda stehen.

Arbeit bedeutet mir ...
... sehr viel. Wenn der Job passt, dann kann Arbeit Sinngebung und Inspiration bedeuten. Das Glück habe ich derzeit.

Was fällt Ihnen zu „Arbeit und Arbeitsrecht“ ein?
Gut aufbereitete und verständliche Informationen. Praxisnah.

Was lesen Sie in AuA zuerst?
Die längeren Aufsätze, insbesondere wenn sie sich um neue Themen in der Personalarbeit drehen.

Welche Rituale pflegen Sie?
Ich wüsste keine.

Mit wem würden Sie gerne mal ein Bier/ ein Glas Wein trinken?
Barack Obama.

Wohin würden Sie gerne einmal reisen?
Ich war mal mit meiner Frau in Ruanda. Da würde ich gerne wieder hin.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?
Gerade lese ich „On Writing“ von Stephen King. Lehrreich und ziemlich witzig.

Ihre größte Leidenschaft ist ...
... meine Familie.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?
Ich muss gestehen: ich habe keins.

 

Vita: Jahrgang 1979. Geboren und aufgewachsen in Braunschweig. Jura-Studium in Freiburg. Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur in Hannover, Hamburg und Berlin. Rechtsreferendariat in Karlsruhe, dann 2010 Einstieg in den Verlag Gruner + Jahr in Hamburg. Zunächst als Referent für Arbeitsrechtliche Grundsatzfragen und Betriebsratsangelegenheiten, später Leitung der Gehaltsbuchhaltung, seit 2015 Tätigkeit als Personalleiter Deutschland.

Informative Webinare: z.B. Arbeitsrecht, Arbeitsverträge, Elternzeit, Pflegezeit, Arbeitszeit, Entgelt, Leistung, Kündigung...

Redaktion (allg.)

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Artikel Zwanzig Fragen an Dr. Stefan Waschatz
Seite 173
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Body Teil 1

as und wo haben Sie gelernt?
Jura in Tübingen – und jede Menge fürs Leben bei den verschiedenen beruflichen Stationen.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler

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lesen Sie (noch) Anschreiben oder schauen Sie direkt (nur) auf Lebenslauf und Zeugnisse? Falls Letzteres, sind Sie in guter Gesellschaft mit der

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Was und wo haben Sie gelernt?
Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians- Universität in München.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtlerin geworden, was

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Was und wo haben Sie gelernt?
Mein Jurastudium habe ich in Freiburg und München absolviert, das Referendariat in Düsseldorf.

Wären Sie nicht

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Was und wo haben Sie gelernt?
Studium der Rechtswissenschaft in Gießen und Köln.

Wären Sie nicht Arbeitsrechtler geworden, was dann?
Dann wäre ich

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Problempunkt

Das BAG hatte ein weiteres Mal zu den Grenzen des Direktionsrechts zu entscheiden. Gemäß § 106 GewO kann der Arbeitgeber Inhalt, Ort und