Anstieg bei langfristigen Entsendungen

©PIXELIO/Gerd Altmann
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Warum nicht auch mal im Job für länger raus aus den heimischen Gefilden? Dies scheinen auch die Unternehmen erkannt zu haben, denn sie schicken immer mehr Mitarbeiter langfristig ins Ausland. Das geht aus einer neuen Umfrage des Beratungsunternehmens Mercer hervor.

Während die Gesamtanzahl der Expatriates stabil geblieben ist, hat es bei der durchschnittlichen Entsendungsdauer eine Zunahme gegeben. Die Zahl der Entsendungen über fünf Jahre hat sich seit 2009 fast von 21 % auf 40 % verdoppelt. Kurzzeit-Entsendungen hat es hingegen weniger  gegeben (17 % auf 11 %).  „Kompetente Mitarbeiter, die internationale Erfahrung und tiefgreifendes Know-how aus verschiedenen Unternehmenseinheiten mitbringen, werden für Multinationals immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“ so Mercer-Expertin Petra Lück.

In diesem Zusammenhang stellt sich auch immer wieder die Frage nach betrieblichen Nebenleistungen. Der Studie nach bieten inzwischen 98 % der Unternehmen ihren Expatriates eine private Krankenversicherung an. Zum Vergleich: 2005 waren es nur 57 %.

Bei der betrieblichen Altersversorgung verfolgen die meisten Unternehmen den Ansatz, den Anspruch im Heimatland aufrechtzuerhalten. 63 % aller Expatriates, bei denen die Dauer der Entsendung bei über einem Jahr liegt, werden in den Pensionsplänen in ihrem Heimatland gehalten. Hintergrund ist die Annahme, dass die meisten Expatriates in ihrer Heimat in Rente gehen.

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