Arbeit und Weiterbildung haben hohen Stellenwert

Source: pixabay.com
Source: pixabay.com

Mehr als die Hälfte der deutschen Erwerbstätigen hält Arbeit für alternativlos. Selbst wenn man ihnen ein hohes Arbeitslosengeld zusichern würde, wären drei Viertel lieber im Büro als Transferleistungen zu beziehen. Selbst bei einem plötzlichen Geldsegen wären nur 20 % bereit, aus dem Berufsleben auszusteigen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung und des GfK Vereins unter 1.062 erwerbstätigen Personen in Deutschland hervor.

Das ist auch der Grund, warum für 67 % der sichere Arbeitsplatz in Zukunft eine hohe Bedeutung hat. Hierfür müssen sich Arbeitnehmer aber auch weiterbilden. Wie wichtig das ist, haben 62 % der jüngeren Erwerbstätigen erkannt und signalisieren große Bereitschaft. Anders sieht es bei älteren Beschäftigten oder Menschen mit niedrigem Schulabschluss aus. In dieser Vergleichsgruppe sehen nur 45 % die Notwendigkeit für Weiterbildungsmaßnahmen.

Darüber hinaus hat aber auch unbezahlte Arbeit einen hohen Stellenwert und nimmt immer mehr zu. Das betrifft etwa die Pflege von Angehörigen oder Hausarbeit, sagt rund die Hälfte der Studienteilnehmer. Andererseits beklagt jeder fünfte, dass er für eine entsprechende Tätigkeit hierzulande nicht genügend Anerkennung erfahren würde. Daher sei Unterstützung von der Seiten der Politik und Wirtschaft erforderlich, meint die Expertenkommission der Bertelsmann Stiftung „Arbeits- und Lebensperspektive in Deutschland“. Man müsse Menschen mit familiärem und ehrenamtlichem Engagement fördern und unterstützen. Das könne etwa durch Lebensarbeitszeitkonten, bei denen auch nicht bezahlte Arbeit umfasst wird, realisiert werden. Unternehmen sollten zudem initiativen von Mitarbeitern unterstützen, wenn sie sich gesellschaftlich engagieren. 

Printer Friendly, PDF & Email

Die Arbeitslosigkeit wird 2015 sinken: das bedeutet rund 110.000 Erwerbstätige mehr in Deutschland. Die Arbeitslosenquote soll damit auf 2,79

Auf der Abschlusskonferenz des Dialogprozesses "Arbeiten 4.0", den Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles im Frühjahr vergangenen Jahres gestartet

„Frauen und Technik …“ – nein, der Witz zieht nicht mehr, seitdem es mehr und mehr die Frauen sind, die die Fachkräftelücke im MINT-Bereich schließen

Das Europäische Parlament hat am 16.4.2019 der im Februar dieses Jahres erzielten Einigung zur Errichtung einer Europäischen Arbeitsbehörde zugestimmt

 Berufsunfähigkeit – wer möchte sich schon gerne mit diesem Schreckgespenst befassen? Die gängige Risikovorsorge lautet daher, „mir wird schon nichts

Mehr denn je dringend gesucht: MINT-Fachkräfte – denn innerhalb eines Jahres hat sich die Versorgungslücke um fast 135 % erhöht. 

 

Darauf macht die