Burnout: Anstieg bei Fehltagen im Job

©PIXELIO/Dieter Schütz
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Müde, überfordert, antriebslos: Die Volkskrankheit Burnout hält immer häufiger Einzug in das Berufsleben. So fallen immer mehr Beschäftigte wegen psychischer Beschwerden am Arbeitsplatz aus. Zu diesem Ergenbis kommt eine aktuelle Studie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).

Im Vergleich zu 2004 sei die Zahl der krankheitsbedingten Fehltage von Arbeitnehmern wegen Burnout um 1.400 % angestiegen. Zudem habe die Anzahl psychischer Erkrankungen insgesamt drastisch zugenommen. Die Fehltage aller Krankschreibungen  hätten sich sogar verdoppelt. Aktuell seien 12,5 % aller betrieblichen Fehltage durch psychische Erkrankungen verursacht.


Bei dem Großteil (85 %) aller Krankschreibungen wegen Burnout erfolge zudem die Diagnose einer zusätzlichen psychischen (z. B. Depression, Angststörung) oder körperlichen (z. B. Rückenleiden) Erkrankung.


Auffällig ist, dass durch seelische Erkrankungen besonders lange Fehlzeiten entstünden. Arbeitnehmer, die an einer Depression erkrankt sind, würden durchschnittlich 39 Tage aufrgund der Krankheit fehlen. Die volkswirtschaftlichen Kosten beliefen sich auf 26 Milliarden Euro.

Die Ursachen würden dabei nicht nur in der Arbeitswelt zu finden sein. Im Gegenteil: Die Berufstätigkeit könne auch ein Faktor für psychische Geundheit sein. Während fast jede fünfte nicht berufstätige Frau ohne minderjährige Kinder (19,5 %) an einer Depression erkrankt sei, treffe dies nur auf 9,6 % der berufstätigen Frauen ohne Kinder zu.

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