Deutschland ist sechstteuerster Industrie-Standort der Welt

(c) marco barnebeck / pixelio.de
(c) marco barnebeck / pixelio.de


Die Bundesrepublik gehört zu den teuersten Industrie-Standorten der Welt. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) verglich dazu die industriellen Arbeitskosten von 44 Staaten.

Die durchschnittlichen Arbeitskosten des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland lagen 2013 bei 36,77 Euro pro Stunde. Dazu gehören der Bruttolohn, der Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen und weitere Zusatzkosten wie betriebliche Altersversorgung. In Westdeutschland lagen die Kosten mit 38,77 Euro höher als in Gesamtdeutschland. Der Osten war mit 23,93 Euro vergleichsweise günstig.

Teuerster Standort innerhalb des Vergleichs war Norwegen mit 56,46 Euro, gefolgt von der Schweiz (48,95 Euro) sowie Belgien, Schweden und Dänemark mit Arbeitskosten zwischen 41 und 43 Euro.
Deutschland hat einen deutlichen Kostennachteil. Nur Frankreich bewegt sich mit Deutschland auf etwa einer Stufe. Die USA, das Vereinigte Königreich und Japan produzieren 29 bis 37 % günstiger. Die südeuropäischen Länder blieben mit 11 bis 28 Euro je Arbeitsstunde weit hinter Deutschland zurück.

#ArbeitsRechtKurios: Amüsante Fälle aus der Rechtsprechung deutscher Gerichte - in Zusammenarbeit mit dem renommierten Karikaturisten Thomas Plaßmann (Frankfurter Rundschau, NRZ, Berliner Zeitung, Spiegel Online, AuA).

Printer Friendly, PDF & Email

Für eine geleistete Arbeitsstunde zahlte im Jahr 2013 ein (privatwirtschaftlicher) Arbeitgeber in Deutschland durchschnittlich 31,70 Euro. Damit liegt

Westdeutschlands Industrie war im Jahr 2010 mit Arbeitskosten von 36,28 Euro je Stunde der sechstteuerster Standort der Welt. Das teilt das Institut

Hierzulande zahlen Arbeitgeber durchschnittlich 35 Euro pro Stunde Arbeitseinsatz. Zum Vergleich: Der Durchschnitt innerhalb der EU lag im Jahr 2018

Die Beitragssätze in der Gesetzlichen Rentenversicherung sollen zum 1.1.2013 auf 19 % des Bruttolohns sinken. Das Bundeskabinett hat heute ein

In Deutschland fährt knapp die Hälfte (47 %) der leitenden Angestellten ein Firmenauto. Nicht überraschend: Der Vertrieb hat den größten

Eine aktuelle Studie der Jobsuchmaschine Adzuna offenbart, welche drei Städte die überzeugendsten Standorte für Berufseinsteiger sind: München belegt