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Dicke Männer und dünne Frauen im Beruf am erfolgreichsten

Übergewicht wirkt sich bei Männern förderlich auf die Karriere aus und ein zu geringes Gewicht senkt die Chancen am Arbeitsmarkt. Bei Frauen hingegen gilt: Umso niedriger der Body-Mass-Index (BMI), umso größer das Gehalt. Zu diesem bemerkenswerten Ergebnis kommt eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA).

Ökonomen von der Universität Potsdam und der City University New York haben für eine Befragung den BMI von 18.000 Personen ermittelt. Dabei stellten sie fest, dass Frauen mit einem BMI von 21,5 (ein Wert zwischen 20 und 25 gilt als normal, bei 25 beginnt Übergewicht) am meisten verdienen. Steigt das Gewicht, fällt auch das Gehalt. Die Forscher glauben, dass dies mit dem gängigen Schönheitsideal zu tun habe. So lasse sich der Zusammenhang zwischen hohem Gehalt und niedrigem Gewicht besonders in Dienstleistungsberufen nachweisen. Hier spiele die Interaktion mit Kunden und Kollegen eine entscheidende Rolle. Männer verdienen laut Untersuchung am meisten, wenn sie einen BMI von 23 oder deutlich höher haben. Untergewichtige müssten einen Lohnabschlag von bis zu 8 % hinnehmen. Dies beziehe sich insbesondere auf Berufe, in denen körperliche Arbeit gefordert wird.

Redaktion (allg.)