Einstiegsgehalt für Absolventen: Wer zahlt am meisten?

Quelle: pixabay.com
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So viel vorab: Das höchste Einstiegsgehalt gibt es nach einem Ingenieurstudium mit Masterabschluss in einem Konzern für Fahrzeugbau in Baden-Württemberg, es beträgt gut 56.000 Euro pro Jahr. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Absolventen liegt in Deutschland bei 44.300 Euro. Das hat Stepstone in seinem neuen Gehaltsreport für Absolventen herausgefunden. Basis sind die Gehaltsdaten von mehr als 200.000 Fachkräften.

Große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern zahlen den Absolventen durchschnittlich 48.400 Euro im Jahr, das ist 9 % über dem Durchschnitt. Mittelgroße Firmen zahlen etwa 44.800 Euro und kleinere Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern überweisen 41.300 Euro.
Der größte Einflussfaktor in Sachen Einstiegsgehalt ist aber die Wahl des Studiengangs: So erzielen Mediziner und Zahnmediziner ein durchschnittliches Jahresgehalt von 52.700 Euro. Es folgen die naturwissenschaftlichen Studiengänge (Chemie, Pharmazie, Physik) mit 48.800 Euro und dicht dahinter Wirtschaftsingenieure mit 48.700 Euro. Am unteren Ende der Tabelle finden sich Absolventen der Erziehungswissenschaft (35.900 Euro), Geisteswissenschaft (35.200 Euro) sowie der Geschichts- und Kulturwissenschaft mit 34.800 Euro wieder. Was alle Studiengänge eint: Der Masterabschluss erhöht das Einstiegsgehalt um rund 14 % im Vergleich zum Bachelorabschluss.
Die Topbranchen sind Chemie (51.700 Euro), Banken (51.400 Euro) und die Automobilindustrie mit 51.000 Euro. Die niedrigsten Werte stammen aus Agentur, Werbung und PR (35.300 Euro) sowie Freizeit, Touristik, Kultur und Sport (34.800 Euro).
Zum Abschluss liefert die Studie noch einen Blick in die Regionen: Hier schlägt Baden-Württemberg (46.800 Euro) Bayern mit 45.900 Euro und Hessen (45.800 Euro). Die niedrigsten Einstiegsgehälter werden hingegen in Sachsen (38.600 Euro), Sachsen-Anhalt (38.800 Euro) und Thüringen (39.200 Euro) gezahlt.

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