Flexible Arbeitszeiten sind nicht die Regel

Foto: © pixelio.de / Zeitsprung / Corel,Huber
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Von wegen Gleitzeit & Co. – 58,1 % der abhängig Beschäftigten haben 2010 in einem starren Arbeitszeitmodell gearbeitet. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Arbeitskräfteerhebung 2010 mit.

Immerhin gut ein Drittel der Beschäftigten hat demnach im letzten Jahr bei der Arbeitszeiteinteilung mitbestimmen können. 24,1 % hätten von einem Zeitkonto und weitere 10,2 % von einer Gleitzeitregelung profitieren können. Völlig flexibel in der Gestaltung seien aber nur 2 % der Befragten gewesen. Starre Regelungen habe es am häufigsten im Gesundheits- und Sozialwesen (73,2 %), im Bereich Verkehr und Lagerei sowie im Gast- und im Baugewerbe gegeben. Flexibler gehe es bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern (28,4 %) und in der öffentlichen Verwaltung (33,8 %) zu. Dort würden Arbeitszeitkonten und Gleitzeit eine größere Rolle spielen.

 

Zudem sei es branchenabhängig, ob flexible Zeitmodelle möglich sind. Weniger häufig sei dies bei Anlagen- und Maschinenbedienern (15,7 %) oder bei landwirtschaftlichen Berufen (18,5 %) der Fall.

Komplett flexibel tätig sind laut Destatis relativ häufig die Führungskräfte (8,3 %). Sie arbeiteten aber auch am längsten: 57,1 % der völlig flexiblen Mitarbeiter kämen auf mehr als 40 Wochenstunden. Bei Arbeitnehmern mit fester Arbeitszeit seien es nur 15,1 %.

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